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Leichtathletik: Für Monika Zapalska vom LC Paderborn war nach der siebten Hürde „irgendwie die Luft raus“

Zum dritten Mal in Folge DM-Bronze gewonnen

Paderborn

Monika Zapalska vom LC Paderborn hat bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig zum dritten Mal in Folge Bronze über die 100 Meter Hürden gewonnen.

Paderborns Monika Zapalska holte in Braunschweig wieder einmal die Bronzemedaille über die 100 Meter Hürden. Foto: Wolfgang Birkenstock

Anfang Mai war sie bereits mit der Mixed-Hürdenstaffel zum Weltmeistertitel gelaufen und hatte kurz danach über die 100 Meter Hürden den schnellsten Saisoneinstieg ihrer Karriere. Am Samstag qualifizierte sich Zapalska sich mit eingestellter Saisonbestzeit von 13,31 Sekunden mit der zweitschnellsten Halbfinalzeit souverän fürs Finale. In diesem bestätigte sie diese Zeit mit 13,34 Sekunden und landete wie bereits im Sommer 2020 und auch bei der Hallen-DM auf dem Bronze-Rang. „Ehrlich gesagt wollte ich das gewinnen und Bestzeit laufen. Bis zur siebten Hürde war ich echt gut vorne. Leider war dann irgendwie die Luft raus. Technisch war mein Rennen dann nicht mehr so kompakt wie bei den ersten Hürden, daran müssen wir noch arbeiten“, erklärte Zapalska ehrgeizig. Coach Thomas Prange zeigte sich zufrieden: „Ich fand Monis Rennen vorne sehr stark, das klappt jetzt wirklich gut. Die ersten 70 Meter sind schon hervorragend. Ich bin überzeugt, dass Moni gut in Form ist. Sie ist vorne blitzschnell und wird dieses Jahr noch eine deutliche Steigerung hinlegen.“ Für den Feinschliff geht es für die Sprintgruppe von Thomas Prange und Kathi Panitz nun ins Trainingslager nach Mallorca, um an den Feinheiten zu arbeiten.

Für Tatjana Pinto, Deutsche Meisterin 2019 über 100 Meter und 200 Meter, war diese DM erst der zweite Saisonwettkampf. Mit 11,34 Sekunden qualifizierte sich Pinto auch direkt fürs Finale, musste ihren Start aber aufgrund von beim Aufwärmen aufflammenden Beschwerden im Zusammenhang mit ihrer Verletzung aus der Hallensaison absagen. „Die Absage war in Absprache mit dem Bundestrainer eine Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf. Das höhere Ziel sind die Olympischen Spiele“, so Prange.

Für Keshia Kwadwo bedeuteten 11,53 Sekunden im 100-Meter-Halbfinale eine Bestätigung der jüngsten Leistung in Belgien. Dort hatte sie mit 11,48 Sekunden die Norm für die U23-EM erfüllt. „So ganz zufrieden bin ich nicht. Man merkt, dass ich lange keine Wettkämpfe gemacht habe, aber ich bin froh, dass mein Körper bisher alles gut mitmacht. Bei der U23-DM will ich eine Medaille holen und mir einen Einzelstartplatz bei der EM sichern“, so Kwadwo.

Für Yasmin Kwadwo, im April mit fulminanten 11,14 Sekunden in die Saison eingestiegen, blieb die Uhr im Halbfinale bei 11,54 Sekunden stehen. „Bei mir ist aktuell das Problem, dass ich nicht richtig in Form bin für die 100 Meter und sich in der Vorbereitung Fehler eingeschlichen haben, für die ich jetzt die Quittung bekommen habe.“

Marvin Orthmann war als U20-Athlet der Jüngste im Feld der Männer über die 100 Meter. Mit 10,71 Sekunden konnte er ein weiteres Mal seine gute Form beweisen. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Ich wollte Erfahrungen sammeln und trotz stärkerer Konkurrenz meine Technik gut umsetzen – das ist mir gelungen“, fand Orthmann.

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