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Lust-Macher und Werbeträger

Ein Jahr lang und mehr als 39.300 Kilometer für den 13. Salzkotten-Marathon unterwegs

Salzkotten

Seit dem Salzkotten-Marathon am 7. Juni 2021 sind dessen Laufbotschafter fleißig unterwegs gewesen. Unverkennbar in den markanten gelb-schwarzen Laufshirts, hat die knapp 40-köpfige Gruppe in diesem einen Jahr mehr als 39.300 Laufkilometer im In- und Ausland zurückgelegt.

Einige Laufbotschafter des Salzkotten-Marathons, von links: Peter Schmidt, Jessica Wellermann, Sarah Koch, „Faultier“ Johannes Drösemeier und Jan Wendisch. Foto: Jörg Manthey

Koordinator Stefan Heinrichsmeier würdigt das überregionale Engagement der Lust-auf-Salzkotten-Macher: „Für die Außenwirkung ist das so wichtig.“ Und nicht nur aktiv greifen die Botschafter ins Rad, ihr Tun beinhaltet etwa auch die Besetzung von Messeständen bei Großveranstaltungen wie etwa dem Berlin-Marathon. „Sie sind der direkte Draht zum Salzkotten-Marathon.

Der Wunsch aller ist, möglichst bis zum Salzkotten-Marathon die symbolträchtige 40.000-Kilometer-Marke – eine Runde um den Äquator – zu knacken. Einer, der mit Herzblut und Leidenschaft dabei ist, ist Johannes Drösemeier. Der ist doppelt unverkennbar, schließlich mutiert er mit Vorliebe zum Faultier – so auch beim kommenden Salzkotten-Marathon. Stefan Heinrichsmeier ist Drösemeiers Trainer. „Der Junge hat einfach Spaß beim Laufen. Da ist die Zeit nebensächlich. Mit seinem Kostüm erregt er doppelt Aufsehen, was den Werbeeffekt umso größer macht.“

Organisationsleiter Sascha Wiczynski freut sich: „Die Motivation, mit der die Laufbotschafter unseren Marathon als Werbeplattform publik machen, ist außerordentlich. Und dies komplett ehrenamtlich.“ Mit Jan Wendisch, Geschäftsführer tagltron GmbH, honoriert einer der Laufbotschafter zudem jeden erlaufenen Kilometer. Zusammen mit der moldtech GmbH wird jeder gelaufene Kilometer mit 0,03 Euro verzinst. Die Summe, aktuell also 1178,18 Euro, wird alljährlich für einen guten Zweck gespendet.

Am Mittwoch war erstmalig der Tag des Laufens in Deutschland. Heinrichsmeier hofft, dass dies eine regelmäßige Geschichte wird. „Jetzt war‘s noch ein kleiner Stubser, aber im Laufe der Jahre wird die Laufbewegung davon nachhaltig profitieren.“

Mit Hottenrott und Sansar

Derweil hofft Sascha Wiczynski, dass bis zum 13. Klingenthal Salzkotten-Marathon noch allerlei Online-Anmeldungen eintrudeln. Es sei noch „Luft nach oben“. Im Vorfeld hatte er mit 1200 „großen“ Läufer und 500 Kindern geliebäugelt; bislang sind‘s „nur“ insgesamt 1350 Starter. „Es wird alles so wie 2019 sein“, verspricht er. Einzig die Sälzerhalle steht nicht zur Verfügung. Für die Gepäckaufbewahrung wird ein Zelt auf dem Parkplatz errichtet.

An ambitionierter nationaler Läuferprominenz wird es nicht mangeln. Laura Hottenrott vom PSV Grün-Weiß Kassel hat für den Halbmarathon gemeldet und will versuchen, ihre Bestzeit aus dem Jahr 2018 (1:20,07 Std.) zu unterbieten. Gleiches hat Titelverteidiger Elias Sansar im Sinn. „Mister Hermannslauf“ Elias Sansar hat erneut die 10-km-Distanz gewählt. Seine Siegerzeit aus 2019: 32:48 Minuten.

Jan Kaschura (Run Artist Holzminden) greift den Marathon-Streckenrekord an. Der „schnellste Koch Deutschlands“ tritt an, um Matthias Nahens Zeit aus dem Jahr 2015 (2:38,20 Stunden) auszulöschen. Nahen (TV Jahn Bad Driburg) ist siebenmaliger Rekord-Champion in Salzkotten. Kaschuras Plan klingt ambitioniert, schließlich hatte er im Jahr 2019 in Salzkotten mit einer Zeit von 2:45,38 Stunden gewonnen. Das sind satte sieben Minuten, die er aufzuholen hat.

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