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Uni Baskets zeigen im Test gegen Göttingen trotz Niederlage eine ordentliche Leistung

Applaus von den Rängen

Paderborn

Die Uni Baskets Paderborn sind in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der Pro A auf einem guten Weg. Vier Wochen vor dem Saisonauftakt der 2. Liga unterlag des Team von Steven Esterkamp im Sportzentrum Maspernplatz dem Erstligisten BG Göttingen mit 62:93 (27:52), bot dabei aber eine ordentliche Leistung und wurde von den Zuschauern mit Applaus verabschiedet.

Foto: Ulrich Petzold

„Wir haben mehrfach etwas von dem aufblitzen lassen, was wir können und wollen“, urteilte der Coach nach Spielschluss und sprach von „einigen guten Minuten“. Diese Zeitspanne müsse nun ausgedehnt werden.

„Die Jungs waren nach den intensiven Trainingseinheiten müde und haben doch mit viel Energie gespielt“, war Esterkamp mit der kämpferischen Einstellung zufrieden, mahnte aber auch an, dass das junge Team noch viel lernen müsse.

In der Partie gegen die körperlich klar überlegenen Niedersachsen erwischten die Uni Baskets einen guten Start und führten nach drei Minuten mit 6:5. Anschließend jedoch nahmen die individuell stärkeren Göttinger das Heft in die Hand, verlegten sich immer wieder auf Eins-gegen-Eins-Situationen und warfen bald einen klaren Vorsprung heraus. Beim einem 14:33-Rückstand (12. Minute) ordnete Esterkamp, der bereits im zweiten Viertel seinen Youngstern Jannis Ridder und Nicolas Marty Decker Einsatzminuten gab, in einer Auszeit sein Team neu.

Prompt hielten die Hausherren besser mit, kamen zwischenzeitlich auf 48:65 (29.) heran und gewannen sogar das dritte Viertel mit fünf Punkten Differenz. Im Schlussabschnitt schwanden gegen den tief besetzten Gegner etwas die Kräfte.

Hemschemeier schaut verletzt zu

Bei den Paderbornern erhielt Buzz Anthony mit 24 Minuten die längste Einsatzzeit. Dem neu verpflichteten Playmaker darf zugetraut werden, dass er das Team im Ligabetrieb führen kann. Neuzugang Marcus Anderson gefiel mit guter Verteidigungsarbeit, während Marten Linßen gleich zehn Rebounds einsammelte. Der Ex-Leverkusener, der zuletzt fünf Jahre lang an US-Colleges gespielt hatte, machte klar, dass er das Trio der „großen“ Spieler Lars Lagerpusch, Aaron Kayser und Jens Grossmann höchst sinnvoll ergänzt und verstärkt.

Bei den Göttingern kam Peter Hemschemeier nicht zum Einsatz. Der 18-Jährige, der im Sommer von der Pader zum Erstligisten gewechselt war, hatte sich am Dienstagabend im Teamtraining eine Zerrung zugezogen und musste die Begegnung von der Bank aus verfolgen. „Es ist nichts Schlimmes. Ich hoffe, dass ich in unserem nächsten Test am Sonntag wieder mitspielen kann“, sagte Hemschemeier. Der hat bei der BG mit Till Pape einen weiteren gebürtigen Paderborner an seiner Seite. Der 24-Jährige, der mit den Jugendteams der Paderborn Baskets zwei Deutsche Meisterschaften gefeiert hatte, ist vom Zweitligisten Kirchheim nach Göttingen gewechselt. Dort treibt der 2,03-Meter-Mann auch sein Medizinstudium weiter voran. Gegen seinen Ex-Klub agierte Pape äußerst effizient, traf sieben von acht Zweierversuchen und war mit insgesamt 17 Zählern hinter dem starken Norweger Harald Frey (18 Punkte, 4/6 Dreier) auch zweitbester Scorer seiner Mannschaft.

Uni Baskets: Ridder (9 Punkte), Anderson (5), Anthony (9), Fleming (8), Marty Decker (0), Drews (11), Linßen (7), Grossmann (4), Konradt (0), Jocelyn (2), Kayser (3), Lagerpusch (4)

Viertelresultate: 12:27, 15:25, 23:18, 12:23

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