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Basketball: Distanzwurf-Spezialist geht nach Frankreich

Uni Baskets Paderborn: Auch Trapp sagt Adieu

Paderborn

Nach Peter Hemschemeier und Chavares Flanigan verlieren die Uni Baskets Paderborn den dritten Aktivposten aus dem Play-off-Kader der zurückliegenden ProA-Saison, einen Führungsspieler dazu: Nach drei Spielzeiten an der Pader ist US-Boy Jackson Trapp (29) bei der Suche nach einer neuen Aufgabe in Frankreich fündig geworden.

Shooting Guard Jackson Trapp wird in der kommenden Saison ein Franzose. Das neue Ziel des 29-jährigen Scharfschützen: Les Sables Vendée Basket in Olonne-sur-Mer. Die Mannschaft dort spielt in der 3. Liga NM2.

Der Shooting Guard spielt künftig für Les Sables Vendée Basket in Olonne-sur-Mer. Die Hafenstadt liegt am Atlantik, an der Bucht von Biscaya, 104 Kilometer südwestlich von Nantes. Trapps neue Mannschaft ist ein Drittligist.

Der Amerikaner richtet emotionale Abschiedsworte an die Fans und an seine „zweite Heimat“ Paderborn: „Paderborn wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Ich werde die laute Atmosphäre in der Maspernhalle vermissen“, sagt Trapp.

Und auch die Uni Baskets könnten beizeiten seinen bekannt starken Abwehr-Qualitäten und den „Dreiern“ nachtrauern, immerhin brachte es der 1,93 Meter große Shooting Guard in der Spielzeit 2021/22 auf stattliche 512 Punkte – nicht zuletzt dank einer Trefferquote aus der Distanz von jenseits der 41 Prozent. In seiner letzten Saison für die Baskets erzielte Trapp pro Spiel 14.7 Punkte, 2.5 Assists und 3.0 Rebounds – bei durchschnittlich rund 26 Minuten Spielzeit.

Baskets-Headcoach Steven Esterkamp bedankt sich bei seinem Leitwolf für zweieinhalb erfolgreiche Seasons: „Wir haben gemeinsam viel erreicht. Wie bei allen guten Spielern ist es traurig, ihn gehen zu sehen. Aber noch wichtiger ist, dass er hart für diese neue Chance gearbeitet und sie sich verdient hat. Ich bin stolz, freue mich für Jackson und wünsche ihm nichts als das Beste für seine Zukunft!“

Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer hat Verständnis für die Entscheidung des US-Boys: „Man kann Jackson nicht genug Danke sagen für die Jahre. Ich glaube, dass er sich für die Spätphase seiner Karriere nochmal eine neue Herausforderung gesucht hat - neuer Ort, neue Liga, ein anderes Land.“ Meyer stellt fest: „Auf ein Wiedersehen in der Maspernhalle, Jackson, dort bist Du immer willkommen!“

„Ich hatte eine tolle Zeit in Paderborn und das Privileg, in diesen Jahren einige tolle Teamkollegen, Trainer und vor allem Fans kennenzulernen. Ich werde zu Besuch kommen, wann immer ich kann - Danke Paderborn!“

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