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Die Uni Baskets gewinnen das Heimspiel gegen Schwenningen mit 81:74

Cushingberry behält den Überblick

Paderborn

Die Chancen auf ein Play-off-Ticket bleiben theoretischer Natur, aber zumindest haben die Uni Baskets am Samstagabend mit dem 81:74 (44:31)-Erfolg über die Wiha Panthers Schwenningen ihre respektable Heimbilanz weiter aufpoliert. Von den nun zehn Saisonsiegen haben sie acht in den eigenen vier Wänden gefeiert.

Elmar Neumann 

Drew Cushingberry ist beim Heimsieg über Schwenningen mit 20 Punkten der Paderborner Topscorer und überzeugt vor allem in der engen Endphase durch Nervenstärke. Foto: Elmar Neumann

Mit Blick auf das Paderborner Personal gab es natürlich auch vor dem 24. Saisonspiel etwas Neues – ausnahmsweise aber mal keinen weiteren Verletzten, sondern einen endlich Genesenen: Auf Badu Bucks Bänderverletzung im rechten Daumen deutete nur noch ein ganz kleines Tape hin, so dass der 21-Jährige zum ersten Mal seit dem 23. Februar wieder für einen Einsatz in Frage kam.

Mit Buck, aber ohne Kapitän Ivan Buntic (Innenbandriss im Knie) und Demetrius Ward (Daumenbruch), die beide von der Bank aus zusahen, zeigten die Gastgeber in der Anfangsphase, dass sie trotz der scheinbar aussichtslosen Ausgangslage im Kampf um die Play-off-Plätze noch ein bisschen vorhaben und legten direkt einen 7:0-Lauf hin. Es war der starke Start in ein überzeugendes erstes Viertel, an dessen Ende die Baskets mit 24:16 vorne lagen, weil sie sich in der Offensive immer auch mal wieder die Zeit für einen sehr vernünftigen Extrapass gönnten, die Dreierquote stimmte (5/9) und sie zudem konzentriert verteidigten.

Was auf die ersten zehn Minuten zutraf, galt auch für die zweiten zehn, in denen das Team von Headcoach Steven Esterkamp den Vorsprung bis auf 13 Punkte ausbaute. Die Dreier saßen (7/12) besser als die Freiwürfe (5/11) und so hatten gegen schläfrige Gäste auch die zwölf Ballverluste vor der Pause kaum spürbare Folgen.

Robert Drijencic erzielt neun Paderborner Punkte. Foto: Elmar Neumann

Die Panthers schienen nach ihrer knapp 500 Kilometer langen Anreise erst zu Beginn des dritten Viertels im Sportzentrum Maspernplatz angekommen und meldeten mit einem 8:0-Lauf zum 43:49 (26.) aus ihrer Sicht erstmals vernehmbare Ansprüche an. Fortan blieb es eng, aber im Gegensatz zur hauchdünnen Niederlage im Hinspiel (78:79) behielten die Baskets diesmal die Nerven. Das war vor allem Topscorer Drew Cushingberry (20 Punkte) zu verdanken, der abermals viel Verantwortung schulterte und weniger der Freiwurfquote, die nicht zweitligareif blieb (15/27), aber zumindest die letzten beiden Versuche von der Linie fanden ihr Ziel. Grant Benzinger machte mit zwei Treffern den Deckel drauf.

Jackson Trapp im Duell mit gleich drei Gegnern. Foto: Elmar Neumann

Neben Cushingberry punkteten auch der erneut starke Jens Großmann (13) und Jackson Trapp (13) zweistellig. Die weiteren Zähler sammelten Robert Drijencic (9), Grant Benzinger (8), Barret Benson (7), Daniel Mixich (6), Tom Alte (3) und Peter Hemschemeier (2). „Ich bin natürlich froh darüber, dass wir 40 Minuten lang gekämpft und gewonnen haben, aber wir haben im letzten Viertel gar nicht mehr so gespielt, wie ich mir das vorstelle und viel zu viele Fehler gemacht. Das können wir besser“, sagte Esterkamp.

Auf das drittletzte Heimspiel folgt am kommenden Samstag, 13. März, der zweitletzte Auswärtsauftritt, dann werden die Uni Baskets beim Tabellenzweiten in Heidelberg erwartet. Das Hinrundenduell war am 20. Januar ein Nachholspiel und ging mit 79:85 verloren.

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