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Die Uni Baskets behaupten sich gegen die Kirchheim Knights mit 96:87

Der dritte Sieg in Serie

Paderborn

Mit dem dritten Sieg in Serie haben sich die Uni Baskets Paderborn für dieses Jahr aus dem Sportzentrum Maspernplatz verabschiedet. Das Team von Headcoach Steven Esterkamp setzte sich am Samstagabend gegen die Kirchheim Knights mit 96:87 (45:42) durch und verbesserte seine Ausbeute nach der neunten ProA-Partie auf eine 5:4-Bilanz.

Elmar Neumann 

Drew Cushingberry steuerte 19 Punkte zum Heimsieg der Uni Baskets über Kirchheim bei. Foto: Elmar Neumann

Die Baskets hatten gegen die Ritter auch den zuletzt wegen einer Leistenverletzung fehlenden Badu Buck an Bord und legten wieder mal einen Blitzstart hin. Eine Woche zuvor, beim späteren 105:69 gegen Trier, hieß es 11:0, diesmal 9:0. (3.). Aber im Gegensatz zu den Gladiators ließen sich die Knights davon nicht beeindrucken, arbeiteten sich mit Verspätung ins Spiel und gingen zu Beginn des zweiten Viertels selbst erstmals in Führung (28:29/12.). Beim Stand von 32:36 (15.) sah sich Esterkamp zu einer Auszeit gezwungen und wurde so laut, dass er auch im Gegenteil von einer leeren Halle gut zu hören gewesen wäre. Eine Durchsage, die ihre Wirkung zeigte. Unter anderem dank fünf Punkten in Serie von Peter Hemschemeier waren es die Uni Baskets, die zur Pause wieder vorne lagen.

Die zuvor viermal in Serie sieglosen Gäste fanden allerdings Gefallen an ihrer Außenseiterrolle und blieben den Hausherren ein unangenehmer Gegner. Bis auf sieben Punkte schlichen die Knights davon (58:65/29.), aber zu einer vorweihnachtlichen Überraschung sollte es dann doch nicht reichen. Die Uni Baskets suchten weiterhin vergeblich nach ihrem Rhythmus, aber auf ihr Kämpferherz blieb Verlass. Wieder war es Peter Hemschemeier, der mit einem Vierpunktspiel zum 66:67 (32.) und anschließendem Assist auf Grant Benzinger (68:67/32.) Wirkungstreffer setzte.

In der Endphase profitierten die Paderborner auch ein bisschen davon, dass die Refs im Zweifelsfall für sie entschieden und behielten an der Freiwurflinie die Nerven, so dass es nach den Kantersiegen gegen Hagen und Trier auch mal auf die knappe Tour funktionierte. Bester Werfer in Reihen des Gewinners war Grant Benzinger (24), zudem scorten der starke Drew Cushingberry (19), John Bryant (16 Punkte/14 Rebounds), Peter Hemschemeier (13) und Demetrius Ward (12) zweistellig. „Wir haben über weite Phasen nicht das gespielt, was wir wollten und uns zu viele Fehler geleistet. Aber im vierten Viertel haben wir es gut gemacht, als Team funktioniert und den nächsten wichtigen Sieg geholt“, sagte Esterkamp.

Eine letzte Aufgabe stellt sich den Uni Baskets in diesem Jahr noch. Am kommenden Mittwoch, 23. Dezember (19.30 Uhr), werden sie von den Bayer Giants Leverkusen erwartet und was sie dort wollen, ist klar: den vierten Sieg in Serie. Die Riesen vom Rhein sind neben Tabellenführer Rostock das einzige Team, das schon zehn Spiele hinter sich hat. Die Bilanz (5/5) ist ausgeglichen, zuletzt (vor einer Woche) gab es zuhause ein 95:88 über Bremerhaven. In den eigenen vier Wänden (4/1) scheint die Mannschaft von Coach Hansi Gnad genauso schwer zu bezwingen sein wie die Uni Baskets.

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