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Die Uni Baskets kassieren mit dem 82:102 bei den Gladiators Trier die fünfte Niederlage in Folge

Play-off-Chancen sinken auf ein Minimum

Paderborn (WB/en)

Es deutet immer mehr darauf hin, dass die Play-offs in der 2. Basketball-Bundesliga ohne die Uni Baskets über die Bühne gehen. Am Freitagabend kassierten sie mit dem 82:102 (37:37) bei den Gladiators Trier die fünfte Niederlage in Folge. Die Chancen, es in den verbleibenden sechs Partien noch unter die besten acht Teams zu schaffen, sind wohl nur noch theoretischer Natur.

 

Grant Benzinger, hier im Dialog mit Headcoach Steven Esterkamp, ist mit 24 Punkten der Paderborner Topscorer in Trier. Trotzdem setzt es am Ende eine klare 82:102-Niederlage. Foto: Elmar Neumann

Eine gute Nachricht gab es für alle, die es mit den Uni Baskets halten, nur vor Spielbeginn. Erstmals seit dem 16. Januar stand Tom Alte wieder im Kader der Gäste. Für den Center war es nach der zweiten längeren Verletzungspause in der 22. Paderborner ProA-Partie dieser Saison erst der fünfte Einsatz. Wie vorteilhaft es gewesen wäre, hätte der Ex-Rostocker öfter zur Verfügung gestanden, deutete er auch bei seinem Comeback schnell wieder an. Mit sechs Punkten war er in Halbzeit eins zweitbester Punktesammler im Team von Headcoach Steven Esterkamp, das in diesen ersten 20 Minuten vor allem vom starken Grant Benzinger (14 Punkte) lebte.

Zu wenig Unterstützung für Topscorer Benzinger

Im Hinspiel noch 105:69-Sieger, lagen die Baskets vor der Pause mit bis zu sechs Punkten in Führung (17:23/11.), doch nach Wiederbeginn diktierte Trier das Tempo und zog zunächst bis auf 56:47 (26.) davon. Neun Punkte Differenz waren es auch beim Zwischenstand von 61:52 (28.). Zu diesem Zeitpunkt hatten schon sechs Gladiatoren acht oder mehr Zähler auf dem Konto, während Benzinger (insgesamt 24 Punkte) vergeblich nach verlässlicher Unterstützung suchte. Im vorentscheidenden dritten Viertel, das die Hausherren mit 35:19 gewannen, stimmte es bei den Baskets aber auf beiden Seiten des Feldes nicht. Insbesondere im Kampf um die Rebounds hatten sie hier und dort nicht mehr den Hauch einer Chance. Das daraus resultierende 72:56-Polster sollten sich die Gladiators nicht mehr streitig machen lassen. Zwar arbeitete sich Esterkamps Mannschaft nach 21 Punkten Rückstand noch einmal auf 80:91 (38.) samt Ballbesitz heran, doch für den so dringend benötigten neunten Saisonsieg kam sie nicht mehr in Frage. Das Reboundverhältnis lautete am Ende sogar 54:22 für die Trierer, die allein 21 (!) Offensivrebounds einsammeln durften.

Am Sonntag kommt Ehingen

Im zweiten Teil dieses Doppelspieltags erwarten die Uni Baskets am Sonntag (17 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) das Team Ehingen Urspring. Auch diesen Gegner hatten die Paderborner im Hinspiel souverän im Griff, gewannen – letztmals unterstützt von John Bryant – mit 105:79. Das hat vor dem Wiedersehen aber ebenfalls nicht viel zu heißen. Der Tabellenvorletzte musste sich am Freitagabend den Heidelbergern nach langer Führung erst auf den letzten Metern mit 85:91 (48:44) geschlagen geben.

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