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Uni Baskets gastieren bei den Kirchheim Knights

Reichlich Respekt vor den Rittern

Paderborn (WB). Wer sich nach acht Spieltagen zu einer derartigen Prognose hätte hinreißen lassen, wäre garantiert müde belächelt worden – aber: Die Kirchheim Knights, die von ihren ersten acht ProA-Partien nur ausgerechnet jene in Paderborn für sich entscheiden konnten, zählen vor dem Wiedersehen mit den Uni Baskets (Samstag, 19 Uhr) zu den formstärksten Teams und haben sich vom letzten Tabellen- auf den letzten Play-off-Platz vorgearbeitet.

Elmar Neumann

Baskets-Topscorer Kendale McCullum bekommt es am Samstag in Kirchheim mit starken Gegenspielern zu tun. Foto: Elmar Neumann

Hinter den in eigenen Sphären aufspielenden und nun schon 16-mal in Serie siegreichen Niners Chemnitz folgt in der Formtabelle ein Quartett, das von seinen vergangenen zehn Spielen sieben gewonnen hat. Die Vierergruppe besteht aus Bremerhaven (2.), Trier (4.), den Baskets (5.) und den Knights (8.). „Wir haben die ersten drei, Kirchheim hat die ersten fünf Spiele verloren. Dass wir jetzt in den Top 8 stehen, ist für beide Teams super und war nach dem Saisonstart nicht zu erwarten“, sagt Headcoach Steven Esterkamp.

Jalan McCloud und DeJuan Graf dirigieren das Kirchheimer Spiel

Der Aufwärtstrend der Ritter ist vor allem an ihren zwei amerikanischen Pointguards festzumachen: Jalan McCloud (15,9 Punkte, 3,6 Assists) und DeJuan Graf (11,8 Punkte, 5,6 Assists). Die Knights hatten am Mittwoch im 800 Kilometer von Kirchheim entfernten Rostock zwar auch ohne den erkälteten McCloud eine Siegchance, mussten sich aber mit 68:71 geschlagen geben. Esterkamps Respekt war und ist groß: „McCloud und Graf sind zwei richtig gute Spielmacher. Sie verfügen über ein hohes Tempo und sind sehr gute Verteidiger. Das wird für unsere Pointguards viel schwieriger als in den vergangenen drei Spielen.“ Der Cheftrainer sieht also gerade auf den zuletzt von Karlsruhes Coach Ivan Rudez in höchsten Tönen gelobten Kendale McCullum sowie Demetrius Ward und Daniel Mixich reichlich Arbeit zukommen. Der 39-Jährige weiß aber auch genau, wie sich die Seinen für die Niederlage (82:87) in der Hinrunde revanchieren und den vierten Sieg in Serie feiern können: „Wir müssen das Spiel schnell machen, sowohl Tempo als auch Rebounds kontrollieren.“

Steven Esterkamp

Wenn sich der Baskets-Bus am Freitag auf die 460-Kilometer-Tour in die Nähe von Stuttgart macht, werden Jens Großmann und Grant Benzinger noch nicht spielbereit mit an Bord sein. Großmann muss nach einem knöchernen Abriss des Syndesmosebandes noch drei Wochen warten, bis er langsam wieder ins Training einsteigen kann. Benzinger war nach seinem Kreuzbandriss schon weiter, wollte aber wohl zu früh zu viel, musste erneut für einige Tage Krücken zur Hilfe nehmen und darf das Knie ab Montag wieder mehr belasten.

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