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Uni Baskets Paderborn: Kanadier Marcus Anderson verspricht eine „andere Mannschaft“ gegen Leverkusen

Wuseliger Bälleklauer

Paderborn

Dass Marcus Anderson ein Spieler ist, der gegen den Ballführer mit Leidenschaft und robustem Körpereinsatz verteidigt, hat er bei der Saisonpremiere gegen Medipolis SC Jena bewiesen. Nicht von ungefähr war der leichtfüßige Kanadier während seiner College-Zeit mehrfach als „Defensive Player of The Year“ ausgezeichnet worden. Am Samstag (19.30 Uhr, Maspernhalle) gegen die Bayer Giants Leverkusen möchte der Shooting Guard in Diensten des ProA-Ligisten Uni Baskets Paderborn zeigen, dass er auch offensiv abgebrühter sein kann als bei der 60:86-Auftaktpleite.

Verteidigung stark, Offensive ausbaufähig: Der Kanadier Marcus Anderson musste sich gegen Jena in der Offense mit drei Punkten begnügen. Foto: Jörg Manthey

Mit seinen ersten Saisonstatistiken, von den acht Assists vielleicht mal abgesehen, war er jedenfalls nicht zufrieden: drei Punkte, zwei Rebounds, Würfe aus der Distanz gar nicht erst probiert, dem Gegner drei Bälle geklaut, dazu drei Turnover fabriziert – das kann er besser. „Ich muss meine Rolle erst noch finden, war zu passiv in der Offensive“, merkt Marcus Aaron Malcolm Anderson, wie er mit vollem Namen heißt, selbstkritisch an. Und ist gewiss: „Die Fans werden am Samstagabend ein anderes Baskets-Team sehen. Eines, das gewinnen will. Ich war wirklich beeindruckt von der lauten Kulisse, und auch anderen Jungs ging es so. Die Atmosphäre war großartig.“ Eine Erkenntnis vom 10:36 im Saisonauftaktviertel war für ihn: „Unsere Kommunikation in der Verteidigung muss besser werden. Und die Intensität muss deutlich zunehmen. Damit ändert sich alles.“

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