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OWL-Challenge: Riders Tour gastiert vom 9. bis 12. September nicht in Paderborn

Wulff: „2022 wieder voll durchstarten“

Paderborn

Planung und Sicherheit sind dieser Tage fast zu Fremdwörtern geworden. Besonders wenn sie im Zusammenhang mit Großveranstaltungen wie der OWL-Challenge stehen. So geht es aktuell auch der Firma EN GARDE, die zusammen mit der Turniergemeinschaft Paderborn und Region (TuPaRe) die Planung und Durchführung des internationalen Reitturniers auf dem Paderborner Schützenplatz organisiert.

Von Julia Pongratz

Die OWL-Challenge soll vom 9. bis 12. September steigen. Meinolf Päsch (links), 1. Vorsitzender der Turniergemeinschaft Paderborn und Region, und EN GARDE-Geschäftsführer Volker Wulff geben sich zuversichtlich. Foto: Oliver Schwabe

Die Hoffnung wächst, dass im Spätsommer zum Turniertermin vom 9. bis 12. September eine Durchführung der OWL-Challenge möglich sein wird. Völlig offen ist, wie es dann mit Zuschauern und Amateursportlern aussehen wird. Die Hoffnung auf größere Turniere mit Publikum wächst auch bei anderen Veranstaltern. Immer mehr Turniere werden in Spätsommer und Herbst verlegt. So steht bereits fest, dass auf dem Hof Kasselmann in Hagen am Teutoburger Wald parallel zur OWL-Challenge die Europameisterschaften der Dressurreiter steigen werden. Da der Hof Kasselmann über entsprechende Gegebenheit verfügt, wird dort zusätzlich ein 3*-Springturnier organisiert, das gemeinsam mit der Dressur-EM durchgeführt werden soll. Hier soll 2021 auch die Riders Tour Station machen und nicht wie in den Vorjahren in Paderborn gastieren.

„Wir knüpfen in diesem Jahr an das Turnier vom vorigen Jahr an“, erläutert Volker Wulff, Geschäftsführer von EN GARDE, seine Turnierpläne für Paderborn. „Hier haben wir ein sehr gutes Konzept gehabt, das viel Anklang bei den Reitern gefunden hat. Das werden wir nochmal aufgreifen, um in 2022 wieder voll durchstarten zu können.“

Zu diesem Konzept zählte vor allem eine Umgestaltung des Turnierplatzes und die Integration des Abreiteplatzes in den Wettkampfplatz, um somit ein schlüssiges Wege- und Einbahnstraßenkonzept auf dem Schützenplatz umsetzen zu können.

Der Wegfall der Riders Tour Etappe ist dabei in diesem Jahr kein Schmerzpunkt, da auch die Riders Tour mit einem neuen Etappen-Konzept aufwartet und auf andere und neue Turniere setzt als in der Vergangenheit, was Standorte wie das Pferdefestival Redefin, Donaueschingen-Immenhöfe oder die VR Classics in diesem Jahr zeigen. Bei den neuen Etappen handelt es sich um Veranstaltungen mit großer regionaler Bedeutung, die jetzt auf die großen Turniere wie das Derby in Hamburg folgen.

Für die anstehende OWL-Challenge wird auf die Wiederholung des Turniers auf 2*-Niveau gesetzt. Hier soll vor allem jungen Reitern und Amateuren eine Startmöglichkeit geboten werden. „Wir rechnen mit vielen Auflagen und nur einer geringen Zuschauerzahl, die zulässig sein wird,“ gibt Volker Wulff zu bedenken, „jedoch wollen wir alles dransetzen, dass wir wenigstens einen Teil Zuschauer und auch Amateure für unser Turnier zulassen können.“

Aus regionaler Sicht gibt der erste Vorsitzende der TuPaRe, Meinolf Päsch, einen positiven Ausblick auf die OWL-Challenge in diesem Jahr: „Wir haben die Qualifikationsprüfungen zur Sparkassen-Trophy und zur Führzügel-Trophy mit den veranstaltenden Vereinen abgestimmt. Ob alle Turniere so stattfinden werden wie geplant, ist leider offen. Wir werden uns aber sehr dafür einbringen, dass die regionalen Reiter ihre Startmöglichkeit auf dem Schützenplatz haben, sofern es die geltenden Corona-Schutzverordnungen dann zulassen.“

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