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Der Paderborner Squash Club visiert die 17. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft an

Mission Titelverteidigung

Paderborn/Bremen.

Der Paderborner Squash Club (PSC) visiert den 17. Deutschen Mannschaftsmeistertitel in der 42-jährigen Vereinsgeschichte an: Am Freitag und Samstag steigt in der ULC Sportwelt Bremen die Bundesliga-Endrunde, bei der die vier besten Teams um den Titel spielen

Das Team des Paderborner Squash Clubs: Teammanager Friedrich van Rossum, Geschäftsführerin Anna Wedegärtner, Nicolas Müller, Lucas Wirths, Tobias Weggen, Cederic Lenz, Simon Rösner, Raphael Kandra und Trainer Hendrik Vössing. Es fehlen: Lennart Osthoff, Viktor Byrtus und Joel Makin. Foto: Jona Greitemeier

Am 17. September trifft der PSC um 14 Uhr im Halbfinale auf das Team der Sport-Insel Stuttgart. Im Anschluss treten Gastgeber Bremer SC und Black & White RC Worms gegeneinander an. Da 2020 die Bundesliga-Saison aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen worden war, waren mit Paderborn und Worms erstmals zwei Meister ernannt worden.

„Wir haben ein extrem starkes Team und einen tollen Spirit“, sagt der amtierende Europameister Raphael Kandra. „Wir können mit breiter Brust auftreten und zunächst gegen Stuttgart wie dann voraussichtlich im Finale gegen Dauerrivale Worms zeigen, wie stark der Paderborner Squash Club ist. Ich freue mich auf ein schönes und erfolgreiches Wochenende.“

Mit breiter Brust

Der PSC reist mit Raphael Kandra, Simon Rösner, Joel Makin, Nicolas Müller, Viktor Byrtus, Lucas Wirths und Tobias Weggen sowie Trainer Hendrik Vössing, Physiotherapeut Artur Wunder (Pro Physio), Teammanager Friedrich van Rossum, Geschäftsführerin Anna Wedegärtner und dem 1. Vorsitzenden Andreas Preising nach Bremen. Der Waliser Joel Makin fliegt am Freitag von Birmingham über Frankfurt in die Hansestadt und landet dort am Nachmittag, während der Paderborner Tross bereits am Donnerstagnachmittag in Richtung Hansestadt aufbricht. „Ich hoffe, ich kann dem Team helfen, den nächsten Titel zu holen“, verspürt Makin große Vorfreude und wähnt sich gut drauf. „Joel Makin hat in der Vergangenheit ja schon öfters für uns Bundesligaspiele bestritten. Jetzt trägt er erstmals in einer Endrunde das PSC-Trikot und wird uns eine große Unterstützung sein“, erklärt Wedegärtner. Der British Nationals-Sieger und Finalist der Manchester Open 2021 sei in einer fantastischen Form. Am Sonntag fliegt Makin weiter nach San Francisco.

Stuttgarts prominenteste Spieler im siebenköpfigen Kader sind der Engländer Robert Downer (WRL 88) und der Schweizer Cedric Kuchen (WRL 152). Worms vertraut laut Meldung auf fünf Akteure: den Franzosen Gregoire Marche (WRL 12), die beiden Nationalspieler Yannik Omlor (WRL 98) und Valentin Rapp (WRL 101) sowie Jens und Carsten Schoor.

Halbfinale gegen Stuttgart

Die Staffelsieger Paderborn (Nord) und Worms (Süd) sind gesetzt und treffen am Freitag im Semifinale auf den Zweiten der jeweils anderen Staffel, Stuttgart (Süd) und Bremen (Nord). Die Sieger spielen am Samstag den Deutschen Mannschaftsmeister aus. Die Setzung der Spieler beruht auf der Spielstärke oder Weltranglistenposition mit Stichdatum 1. Juli 2020.

Erstmals gibt es am Samstag um 12 Uhr ein Spiel um Platz drei zwischen den im Halbfinale unterlegenen Teams. Direkt im Anschluss (15 Uhr) steigt das Finale, danach findet die Siegerehrung statt. Hinterher folgt das Players-Dinner im Restaurant „Zum Pusdorper Leuchtturm“. An der Weser fiebern sie der Premiere selbstbewusst entgegen. Der wegen Corona-Verschiebungen dichtgedränte Terminkalender hat es den Teammanagern nicht einfach gemacht. Doch alle vier Teams konnten schlagkräftige Kader zusammenstellen:

Paderborner SC: Simon Rösner (HWR 3, DRL 1), Joel Makin (WAL, WRL 10), Raphael Kandra (WRL 23, DRL 2), Nicolas Müller (SUI, WRL 32), Viktor Byrtus (CZE, WRL 118), Lucas Wirths (HWRL 455), Tobias Weggen (WRL 243, DRL 8)

Sport-Insel Stuttgart: Robert Downer (ENG, WRL 88), Cedric Kuchen (SUI, WRL 152), Nils Roesch (SUI, WRL 213), Nils Schwab (WRL 523), Sven Lemmermann, Kevin Pubantz (DRL 200), Sanjay Raval.

Black & White RC Worms:

Gregoire Marche (FRA, WRL 12), Yannik Omlor (WRL 98, DRL 3), Valentin Rapp (WRL 101, DRL 4), Jens Schoor (HWR 60), Carsten Schoor (WRL 407, DRL 5)

1. Bremer SC: Patrick Rooney (ENG, WRL 41), Oliver Pett (ENG, WRL 743), Joeri Hapers (BEL, WRL 149), Heiko Schwarzer (WRL 235), Felix Göbel (WRL 544, DRL 10), Simon Wolter (WRL 566, DRL 11).

Da es coronabedingt keine Saison bei den Damen stattfinden konnte, gibt es wie schon 2020 auch keinen Deutschen Meister der Damen.

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