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TuS Brockhagen hat trotz der Ausfälle von Paul Blankert und Fabian Raudies sowie der Corona-Fälle im eigenen Lager in der Handball-Verbandsliga gut gepunktet.

Nackenschläge in Energie verwandelt

Steinhagen-Brockhagen

Wettkampfsport lebt von der Spannung – aber auf viele Aspekte der Anspannung in den drei Monaten seit Saisonbeginn der Handball-Verbandsliga hätten sie beim TuS Brockhagen gerne verzichtet. Langzeitausfall zweier Leistungsträger, Zwangspausen im Trainings- und Spielbetrieb wegen diverser Corona-Fälle – Timo Schäfer fühlte sich zeitweise „mehr als Corona-Manager denn als Handball-Trainer“ und erholte sich zum Jahreswechsel erst mal im sommerlich warmen Dubai. Dass trotzdem 9:5 Punkte raussprangen, ist der positive Aspekt dieses sportlichen Ausnahmezustands.

Von Gunnar Feicht

In bestechender Form: Felix Kröger führt die interne Torschützenliste des TuS Brockhagen mit 36 Treffern an. Foto: Sören Voss

Nach Paul Blankerts Knie-Operation und Fabian Raudies’ Kreuzbandriss kurz vor Saisonstart war der TuS eine etwaige Favoritenbürde los, aber vor allem erheblich geschwächt. „Für uns zu Saisonbeginn ein Super-GAU. Beide hatten beim Sieg in Isselhorst, unserem einzigen Saisonspiel 2020/21 vor dem Lockdown, 60 Minuten durchgespielt, sind in Abwehr und Angriff absolute Eckpfeiler. Fabian ist pro Saison für 150 Tore gut“, sagt Timo Schäfer. Als dann zudem das Auftaktspiel gegen TG Hörste nach starker erster Halbzeit noch verloren ging, „war das für uns doppelt bitter“, ergänzt der TuS-Coach.

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