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Drei Turniere in vier Wochen im Reitsportzentrum Füllersheide

Paderborner Hallensaison startet

Paderborn

Nach den umfangreichen Sanierungsarbeiten im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätten 2022“ des Landes NRW ist das Reitsportzentrum Paderborn in der Füllersheide mehr denn je prädestiniert für Hallenreitturniere. So hat der junge und engagierte Vorstand des RV Paderborn gemeinsam mit den vielen ehrenamtlichen Helfern beschlossen, in den kommenden vier Wochen – wie im Vorjahr – gleich drei Hallenturniere zu veranstalten.

Die erfolgreichen Nachwuchsreiter des Vereins helfen begeistert bei der Organisation des Turniers. Von links: Lina Fuest mit Pony Scampino, Dirk Jürgensmeier (1. Vorsitzender), Amy Meier, Julia Brettschneider, Romy Porbadnik und Maya Krösche. Foto: RV Paderborn

Auf drei Turniertage am kommenden Wochenende folgt vom 24. bis 27. November das „Winterfestival der Ponies“ und am 2. Adventswochenende ebenfalls von Donnerstag bis Sonntag das große Springturnier bis Klasse S**. „Die Hallenturniere im vergangenen Jahr, unser ausgebuchtes Event mit Bernd Hackl und die gelungenen Voltigierveranstaltungen haben gezeigt, dass wir mit unserem Veranstaltungskonzept goldrichtig liegen. Unsere tolle Anlage ist einfach perfekt für Indoor-Veranstaltungen“, strahlt Dirk Jürgensmeier, frisch wiedergewählter erster Vorsitzender des Vereins. Unter seiner Führung hat das Vorstandsteam neben der Sanierung auch das Kunststück geschafft, trotz schwieriger Bedingungen für Sportvereine durch Corona die Mitgliederzahl auf rund 500 zu steigern. Die meisten Neuzugänge sind Kinder und Jugendliche – und für diese Zielgruppe wird auch das erste Turnier an diesem Wochenende veranstaltet.

Als erstes Turnier der drei Events geht es Freitagmittag mit zwei Tagen Springsport und dem Sonntag für die Dressur los. Die „kleine Schwester“ des Adventsturniers ist dabei schon dadurch aufgewertet, dass es gleich mit wichtigen Qualifikationsprüfungen beginnt: In der Qualifikation zum Hans-Günter Winkler-Bundesnachwuchschampionat können sich talentierte Junioren unter 18 Jahren für das Finale in Braunschweig qualifizieren. Nach seiner aktiven, reiterlichen Karriere hat Hans Günter Winkler eine Reihe von Nachwuchsprüfungen ins Leben gerufen und damit dafür gesorgt, dass die Basis immer wieder neue Spitzensportler hervorbringt. Das HGW-Bundesnachwuchschampionat ist fester Bestandteil der Löwen Classics in Braunschweig. Um die Teilnahme bewerben sich nicht weniger als 80 Aktive aus ganz Deutschland, die in der Einlaufprüfung ab 14.30 Uhr an den Start gehen. Die 30 Besten aus der ersten Runde starten direkt im Anschluss in der Qualifikation und wetteifern um die begehrten Tickets für Braunschweig. Die Anforderungen sind dabei bereits hoch, denn beide Parcours sind mit 1,25 Meter und 1,30 Meter auf gutem M-Niveau und technisch sehr anspruchsvoll. Der Freitagabend klingt ab 19 Uhr mit zwei Springen der regionalen Reiter auf A- und L-Niveau aus.

Es geht früh los

Der Samstag beginnt früh, denn durch die Vielzahl der Nennungen ist der Tag mit Springsport sonst kaum zu bewältigen. Also geht es schon um 8 Uhr früh los mit den jugendlichen Startern des Stil-A*, in dem über niedrige Hindernishöhen das korrekte und stilistisch schöne Reiten abgefragt wird. Der Tag geht nahtlos weiter mit Springen von E (Einsteiger) bis L (leicht), bis als Highlight des zweiten Turniertages ab 18.30 Uhr das M-Springen mit Stechen ausgetragen wird. Hier haben sich über 50 Aktive angemeldet. Nach der Siegerehrung dieses Turniers ist für die vielen Ehrenamtlichen des Reitverein Paderborn noch nicht Schluss: Die Hindernisse müssen aus der Bahn getragen, der Boden sorgfältig begradigt und das Dressurviereck für den kommenden Sonntag aufgebaut werden. Nicht zu vergessen die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer der Bewirtung, die sich traditionell bestens um das leibliche Wohl der Gäste kümmern.

Der Sonntag gehört dann den Dressurreiterinnen und -reitern, die das Prüfungsangebot des Veranstalters begeistert angenommen haben. Um 9 Uhr werden die ersten Aktiven mit ihren Pferden in das Viereck in der großen Reithalle einreiten. Mit den beiden Prüfungen der Klasse A und dem Dressurwettbewerb gehört der Vormittag den Basisprüfungen. Ab 13.30 Uhr wird es mit einer Dressurreiterprüfung Klasse L anspruchsvoll. Diese Prüfung sorgte bei den Dressurreiterinnen und -reitern für besondere Euphorie, die sich in den über 50 Anmeldungen zeigt. Um hier den Sieg zu erreichen, muss man schon sehr viele Stunden im Sattel verbracht haben – und wie alle Pferdesportler wissen, noch mehr Zeit mit der Pflege der geliebten Vierbeiner. Christina Meissner vertritt die Dressur-Fraktion im Vorstand und zeigt sich euphorisch: „Auf so einer Anlage unter diesen perfekten Bedingungen starten zu können, ist für alle Dressur-Begeisterten großartig. So kommt das Nennungsergebnis zustande und wir freuen uns, den Stellenwert von Dressurprüfungen in Paderborn auch künftig weiter anzuheben.“

Weitere Informationen sind unter www.reitverein-paderborn.de sowie in den sozialen Medien zu finden.

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