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Oberlandesgericht Hamm verhandelt am 8. März über Berufung des ehemaligen SC-Paderborn-Managers

Przondziono klagt weiter

Paderborn

Nach einem Jahr Pause geht es im Rechtsstreit zwischen dem SC Paderborn 07 und seinem am 4. Mai 2020 fristlos entlassenen Manager Martin Przondziono weiter.

Von Matthias Reichstein

Am 8. März geht es weiter: Paderborns Ex-Manager Martin Przondziono (links) und sein Anwalt Dr. André Soldner. Foto: Reichstein

Am 8. März wird vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamm die Berufung des ehemaligen Geschäftsführers verhandelt. Przondziono, der mittlerweile als „Head of Football & Development“ beim amerikanischen Sportartikelhersteller Capelli Sport arbeitet, geht seit fast zwei Jahren juristisch gegen die Kündigung vor. Am 28. Juli 2020 endete der erste Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Paderborn nach nur 45 Minuten ergebnislos. Am 10. März vergangenen Jahres machte die 4. Zivilkammer des Landgerichts Paderborn einen Vergleichsvorschlag. Der Verein sollte eine Abfindung in Höhe von 225.800 Euro zahlen. Darin enthalten war Przondzionos Erstliga-Gehalt für Mai 2020 (30.000 Euro) und für das ausgehandelte Monatsgehalt für die folgende Zweitliga-Saison 2020/21 (18.000 Euro pro Monat plus 1000 Euro pro Punkt). Abgezogen hatte das Gericht einen Corona-Gehaltsverzicht in Höhe von 20 Prozent. Das lehnte der 52-Jährige ab. Sein Rechtsanwalt Dr. André Soldner verwies damals auch darauf, dass sich der Vertrag des ehemaligen Profis bei Klassenerhalt bis zum 30. Juni 2022 verlängern würde und verlangte 365.000 Euro. Diese Summe war dem SCP zu hoch.

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