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American Football: Paderborn Dolphins starten am 21./22. August in die Regionalliga-Meisterschaft

Saison wird kurz und heftig

Paderborn

Der American Football-Verband NRW hat die finale Staffeleinteilung vorgenommen. Demnach messen sich die Paderborn Dolphins in der Regionalliga mit fünf weiteren Mannschaften: den Bielefeld Bulldogs, Düsseldorf Bulldozer, Bonn Gamecocks, Gelsenkirchen Devils und Troisdorf Jets. Die Cologne Falcons haben ihr Team nicht gemeldet.

Dolphins-Headcoach Jason Irmscher. Foto: Jörg Manthey

Es verspricht kurz und heftig zu werden: Am 21./22. August soll der Spielbetrieb beginnen. Und die Regionalliga muss am 9./10. Oktober durch sein, weil am 16./17. Oktober bereits die Aufstiegsrelegation zur GFL2 Nord beginnt. Die Dolphins wollen als Staffelsieger dabei sein.

Bei lediglich fünf Meisterschaftsspielen – gespielt wird bloß eine Hinrunde – schmerzt jede Niederlage doppelt. Insofern ist Paderborns Headcoach Jason Irmscher durchaus froh, dass er zwei Wochen mehr Zeit hat, um sein Team zu formen. Ursprünglich war der Serienstart für Anfang August vorgesehen.

„Wir haben aktuell immer 45, 50 Mann im Training. Darunter so viele O-Liner wie noch nie. Unsere Kadertiefe ist ein echter Trumpf. Ich bin von der Qualität des Teams extrem überzeugt. Das sind die stärksten Dolphins der zurückliegenden fünf Jahre.“ Irmscher schwärmt auch von den US-Importspielern, die vor wenigen Tagen in den Trainingsbetrieb eingestiegen sind. „Athletisch sind sie top drauf. Zach Hunter hat einige Kilos an Muskelmasse zugelegt. Und Quarterback Craig Coffman hat einen stärkeren Arm als in 2020“, findet Irmscher; angetan davon, wie Coffman die Backup-Quarterbacks Finn Traphan und Luis Waldmann sowie die Receivergarde anleitet. „Sie entwickeln eine eigene Sprache.“

Da die aktuellen Inzidenzzahlen in NRW insgesamt auf einem sehr niedrigen Niveau liegen, steht einer Saison nichts mehr im Wege. So gibt sich Verbandspräsident Peter Springwald zuversichtlich. „Zwar müssen ein paar Vereine noch ihre Lizenzauflagen erfüllen, aber insgesamt sind wir schon sehr weit mit der Planung.“ Bis zum 20. Juli haben die Vereine Zeit, die Auflagen zur Teilnahme am Spielbetrieb zu erfüllen. „Bei aller Euphorie, dass es wieder losgeht, bildet unsere Planung aber weiterhin nur eine Momentaufnahme ab“, mahnt Peter Springwald.

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