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Spielothek-Cup: 31:30 im Endspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf

SC DHfK Leipzig behält den Pokal

Lübbecke

Gutes Pflaster Lübbecke: Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben ihren Titel beim Spielothek-Cup verteidigt. Im Endspiel des Vorbereitungsturniers setzte sich der Bundesligist gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 31:30 (14:17) durch.

Von Alexander Grohmann

Gastgeber Armin Gauselmann überreicht der Leipziger Mannschaft nach dem Sieg beim 32. Spielothek-Cup den Siegerpokal. Für den Bundesligisten war es die Titelverteidigung in der Merkur Arena. Foto: Oliver Krato

Allerdings waren es die von Ex-Bundestrainer Christian Prokop trainierten Hannoveraner, die zunächst lange den Ton angaben und zu Beginn der zweiten Halbzeit noch mit drei Treffern in Front lagen (19:16/34.). Im Anschluss glitt der TSV die Spielkontrolle gegen stark fightende Leipziger zusehends aus den Händen.

In der 44. Minute glich Patrick Larsen Wiesmach erstmals für Leipzig aus, beim 24:25 per Siebenmeter sorgte Wiesmach kurz darauf für die SC-Führung. Die Leipziger behielten weiter die Nase vorn und lagen sechs Minuten vor Schluss mit 29:27 in Front. Am Ende rettete die Mannschaft von Andre Haber einen knappen, aber verdienten Sieg über die Zeit. Für Hannover-Burgdorf war es dagegen die erste Niederlage der kompletten Saisonvorbereitung.

Luca Witzke dirigierte mit viel Einsatz das Spiel der Leipziger, die nach der Pause einen Drei-Tore-Rückstand wettmachen konnten. Foto: Grohmann

„Es war ein intensives Spiel“, sagte Andre Haber, der sich über die Titelverteidigung in der Merkur Arena freute – und mit einem guten Gefühl die Heimreise antrat. „Das ist ein stark besetztes Vorbereitungsturnier, das einem dabei hilft, vor dem Saisonstart besser zu werden“, so der Leipziger Coach, der sich den Abschluss der Woche mit dem Trainingslager in der Sportschule Barsinghausen nicht schöner hätte ausmalen können.

Als bester Torschütze des Turniers wurde Hannovers Johan Hansen ausgezeichnet. Armin Gauselmann richtete nach der Siegerehrung seinen Dank nicht nur an die Mannschaften, sondern auch an die Zuschauer, die die Gelegenheit genutzt hatten, um endlich wieder Live-Handball in der Halle zu verfolgen. „Vor allem die Fans von Leipzig und Hannover haben die Halle zum Kochen gebracht. Das hätte ich mir von unseren Anhängern auch gewünscht“, so Gauselmann.

Auch wenn es „nur“ ein Vorbereitungsturnier ist: Die Leipziger ließen ihrer Freude nach dem erfolgreichen Wochenende freien Lauf. Foto: Grohmann

Kleines Malheur am Rande: Im Überschwang des Erfolgs ließen die Leipziger bei der Siegerehrung den Deckel des Pokals fallen, mit leichten Schrammen trat das Schmuckstück die Heimfahrt gen Osten an.

TSV Hannover-Burgdorf: Ebner, Lesjak – Cehte, Roscheck (1), Martinovic (3), Mävers (4), Hansen (7/4), Pevnov (2), Kuzmanovski (2), Böhm (3), Krone (2), Edvardsson (1), Hanne, Brozovic, Feise, Büchner (5).

SC DHfK Leipzig: Saeveraas, Birlehm – Wiesmach (7/5), Ernst (1), Witzke (4), Krzikalla, Meyer-Siebert, Binder (4), Jotic (4), Ivic (3), Remke (1), Sunnefeld (2), Gebala (1), Milosevic (4), Sajanev, Esche.

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