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TuS Tengern zieht im Westfalenpokal in die 2. Runde ein und holt Kevin Hübert

Traumfußball und ein Neuzugang

Schloß Holte

Der TuS Tengern ist durch einen 4:1 (4:0)-Sieg beim Bezirksligisten VfB Schloß Holte in die 2. Runde des Fußball-Westfalenpokals eingezogen. Zudem sorgt die Verpflichtung von Kevin Hübert für gute Stimmung beim Westfalenligisten.

Joscha Kachel, hier im Testspiel beim TuS Dielingen, zog mit dem TuS Tengern souverän in die 2. Runde des Westfalenpokals ein. In Schloß Holte siegte der Westfalenligist mit 4:1. Foto: Alexander Grohmann

45 Minuten wie aus einem Guss: Stefan Studtrucker war im Pokalspiel von der ersten Halbzeit seiner Mannschaft angetan: „Das war Fußball, wie ich ihn mir vorstelle. Wir haben hinten nur wenig zugelassen und vier von sechs Chancen genutzt. Das macht Spaß und Hoffnung für die neue Saison“, lobte der frühere Topstürmer die Tengeraner am Sonntagnachmittag für ihre Darbietung beim Bezirksligisten aus Schloß Holte.

Die „Kleeblätter“ kombinierten phasenweise wie aus dem Bilderbuch. Alex Knicker war bei seinem Dreierpack der Nutznießer und musste vor dem Tor nach tollen Angriffen seiner Elf den Ball zum Teil nur noch über die Linie drücken (11., 21., 43.). Joscha Kachel sorgte per Flugkopfball zum 2:0 für ein Schmankerl (22.). Beim 4:0-Zwischenstand war die Pokalmesse zur Pause bereits gelesen. Im zweiten Durchgang schalteten die Gäste zwei Gänge zurück, so dass der VfB in der 87. Minute zum Ehrentreffer kam.

Was aktuell ebenfalls für gute Stimmung in Tengern sorgt: Der TuS konnte für die bevorstehende Saison mit Kevin Hübert kurzfristig noch einen weiteren Neuzugang verpflichten. Der 19-jährige, offensive Mittelfeldspieler hatte sich im Sommer beim SV Rödinghausen II abgemeldet, weil er eine Ausbildung bei der Polizei beginnen wollte. „Das hat aber nicht funktioniert. Über unseren Spieler Joel Waterbär, der mit Kevin befreundet ist, kam dann der Kontakt zu uns zustande“, berichtet Tengerns Teammanager „Klappi“ Meyer.

Stefan Studtrucker ist begeistert von dem technisch versierten Talent, das in der Zentrale eine wichtige Alternative darstellt: „Kevin hat uns im Training absolut überzeugt, ist bissig und laufstark. Ich glaube, zum jetzigen Zeitpunkt so kurz vor der Saison kann man keinen besseren Neuzugang verpflichten“, schwärmt der Coach, der in Hübert eine echte Bereicherung des Kaders sieht.

TuS Tengern: Fischer – Giersdorff, Kachel (84. Gerfen), Schwier, Salle, Knicker (90. Ramroth), Kwarteng (58. Krause), Meyer, Stühmeier, Zieba (74. Waterbär), Kassebaum.

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