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Ohne Dräger und Spohn am Samstag beim Drittligisten SV 64 Zweibrücken?

TuS N-Lübbecke plagen vor Pokalspiel Probleme

Lübbecke

Zwei weitere Profis wackeln: Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke muss im Erstrundenspiel des DHB-Pokals beim SV 64 Zweibrücken (Samstag, 18 Uhr) eventuell auch auf Valentin Spohn (Rückraum) und Yannick Dräger (Kreis) verzichten.

Alexander Grohmann

Sein Einsatz im DHB-Pokal ist fraglich: TuS-Kreisläufer Yannick Dräger laboriert an einer Prellung. Foto: Oliver Krato

Während sich Spohn mit einem grippalen Infekt vom Mannschaftstraining abmeldete, setzte Dräger wegen einer Prellung aus. „Bei Beiden sieht es eher schlecht aus“, sagt Trainer Emir Kurtagic, dessen Aufgebot nach dem langfristigen Ausfall von Tom Wolf (Achillessehnenriss) somit weiter schrumpft.

„Es könnte besser sein. Wir haben in dieser Woche im Training improvisieren müssen“, sagt Kurtagic über die angespannte personelle Lage beim heimischen Bundesliga-Aufsteiger, der bereits am Freitag (27. August) die Reise ins 500 Kilometer entfernte Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) antritt.

Gastgeber Zweibrücken fiebert dem Pokal-Hit seit Wochen entgegen: 350 Zuschauer – mehr sind wegen der aktuellen Corona-Inzidenz in der Rosenstadt von knapp über 35 nicht zugelassen – werden das Heimteam am Samstag in der Westpfalzhalle nach vorne brüllen. Die Karten waren in Windeseile vergriffen. Für den Drittligisten ist der Auftritt gegen den Bundesligisten das Spiel des Jahres.

„Die lange Fahrt ist ein zusätzlicher Ansporn für uns, das Spiel seriös zu gestalten“, sagt Kurtagic, der den Außenseiter nicht auf die leichte Schulter nimmt, sich aber ein souveränes Weiterkommen des TuS erhofft. In Anbetracht der aktuellen Personallage äußert Lübbeckes Coach kurz vor dem Ligastart aber noch einen Extrawunsch für das Wochenende: „Ich hoffe, dass wir gesund zurückkommen.“

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