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Kreispokal: Fabbenstedt bietet beim 0:3 Paroli – kuriose Spielabsage in Oberbauerschaft

TuS Tengern müht sich ins Viertelfinale

Lübbecke

Westfalenligist TuS Tengern steht in der 3. Runde des Kreispokals, ärgert sich nach dem 3:0 (1:0) beim VfB Fabbenstedt aber über die Rote Karte gegen Nico Gerfen (70.). Gar nicht gespielt wird in Oberbauerschaft. Der Grund: Wühlmäuse.

Von Alexander Grohmann

Fabbenstedts Dennis Kahre erobert den Ball gegen Tengerns Joel Waterbär. Der VfB setzte sich im Pokalspiel gegen den Westfalenligisten tapfer zur Wehr und hätte beim 0:3 zumindest einen Treffer mehr als verdient gehabt. Foto: Pollex

Fußball-Westfalenligist TuS Tengern ist im Barre-Kreispokal in die 3. Runde eingezogen. Beim hart erkämpften 3:0-Sieg beim A-Ligisten VfB Fabbenstedt lief aber längst nicht alles wunschgemäß für den haushohen Favoriten. Überraschend ausgeschieden ist im A-Liga-Duell der SuS Holzhausen, der dem BSC Blasheim nach einer 1:0-Pausenführung mit 1:4 unterlag. Bezirksligist TuS Dielingen behielt beim HSC Alswede mit 3:1 die Oberhand.

Kurzfristig abgesagt wurde die Partie zwischen den B-Ligisten SV BW Oberbauerschaft und FC Oppenwehe. Sowohl die Gäste als auch der Schiedsrichter monierten den schlechten Zustand des Rasenplatzes. Aufgrund bestehender Verletzungsgefahr wurde die Partie auf Donnerstag, 9. September, verschoben.

Maulwürfe und Wühlmäuse verhindern den Anpfiff in Oberbauerschaft

„Wir haben hier am Dienstag noch trainiert und wären angetreten. Aber dem Schiedsrichter und dem Gegner war der Platz zu schlecht“, sagte BWO-Coach Jannik Bollmeier, der in gewisser Weise Verständnis für die Entscheidung hatte: „Auf dem Platz haben in letzter Zeit Maulwürfe und Wühlmäuse ihr Unwesen getrieben und in einem Bereich viele Löcher hinterlassen. Wir haben angeboten, die gröbsten Löcher vor dem Anpfiff noch zu schließen, aber das hätte dem Schiedsrichter nicht gereicht“, so Bollmeier. So mussten beide Teams unverrichteter Dinge den Heimweg antreten. Nächste Woche sieht man sich wieder.

VfB Fabbenstedt gegen Tengern gleich mehrfach im Pech

Ein etwas unglückliches Pokal-Aus musste am Donnerstagabend der VfB Fabbenstedt verdauen. Beim 0:3 (0:2) gegen Westfalenligist Tengern schlug sich die Mannschaft von Sven Kassen bravourös und bot dem Favoriten toll Paroli. „Das war von unserer Seite grandios. Wir haben gut verteidigt und hatten selbst gute Chancen. Hätten wir das Glück der Tengeraner gehabt, wären wir vielleicht 1:0 in Führung gegangen“, sagte Kassen.

Stattdessen schlug der Westfalenligist mit einem „Ping-Pong-Tor“ (Kassen) zu. Beim Fabbenstedter Klärungsversuch im eigenen Strafraum kam der Ball immer wieder zurück und landete schließlich bei Tengerns Gerhard Kwarteng, der zum 0:1 verwandelte (36.). Direkt vor der Pause erhöhte Joel Waterbär mit einer Hereingabe, die an Freund und Feind vorbei ins lange Eck segelte, auf 0:2 (45.). Auch beim 0:3 durch Magnus Giersdorff war Glück im Spiel: Der Freistoß wurde von VfB-Akteur Dennis Kahre unhaltbar ins eigene Netz abgefälscht (63.).

Nach einem Platzverweis gegen den Tengeraner Nico Gerfen (70.), der den Ball im Zweikampf mit Jannis Katenbrink als letzter Mann mit der Hand spielte, machte der A-Ligist in der Schlussphase noch einmal mobil, scheiterte mit gefährlichen Abschlüssen aber immer wieder an TuS-Ersatztorwart Daniel Gedert. „Schade, einen Treffer hätten wir uns heute zumindest redlich verdient gehabt“, lautete das Schlusswort von Sven Kassen.

Achtelfinal-Ergebnisse

SuS Holzhausen - BSC Blasheim 1:4

, VfB Fabbenstedt - TuS Tengern 0:3

, HSC Alswede - TuS Dielingen 1:3

, TuS Levern - Türk Gücü Espelkamp 0:3

TuS Stemwede - FC Lübbecke 1:4

TuS Oppendorf - Isenstedter SC 2:5

SV Hüllhorst-Oberbauerschaft - FC Preußen Espelkamp (8. September)

BW Oberbauerschaft - FC Oppenwehe (9. September)

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