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1. Tri-Club Paderborn wird zum Auftakt in Kamen Gesamtzweiter der NRW-Liga

Überwältigter Reeschke kann es nicht fassen

Paderborn

Ein Stück Normalität – das wünschen sich derzeit wohl viele Sportler. Für die Triathleten des 1. Tri-Clubs Paderborn ist dieser Wunsch am Sonntag in Kamen nach langer Pause wahr geworden. Im ersten Liga-Rennen einer verkürzten Saison traten ein Herren- und ein Damen-Team der Paderborner an. Teils mit überraschenden Ergebnissen für die Aufsteiger der vergangenen Saison.

Die erfolgreichen Herren des 1. Tri-Clubs Paderborn, von links: Max Hambrock, Nils Kiene, Roman Reeschke, Mario Teune.

Drei Rennen hat der Triathlon-Landesverband terminiert, und das auch nur für die beiden höchsten Ligen (NRW-Liga und Regionalliga). Die Olympische Distanz beim 36. Kamener Sparkassentriathlon über 1000 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen war die Generalprobe.

Für alle war dieser Mannschaftswettkampf eine kleine Wundertüte. Dass die Form passt, bewies das Herrenteam des 1. Tri-Clubs Paderborn eindrucksvoll. Die Jungs um Kapitän Roman Reeschkebelegten einen furiosen zweiten Platz unter 18 gemeldeten Teams in der Tageswertung.

„Ich fasse es noch nicht, dass wir den zweiten Platz gemacht haben“, war Teamkäpt‘n Reeschke noch Stunden nach dem Rennen überwältigt. Er selbst (Platz vier, 1:52:22 Stunden) und Mario Teune (Platz zwei, 1:50:39 Stunden) – vier Wochen nach einem heftigen Radunfall – legten mit überragenden Ergebnissen die Basis für den Erfolg und waren „spitze“ in ihrer Altersklasse M30. Teune („Meine Beine waren nach dem Radfahren sehr gut“) legte mit starken 32:27.79 Minuten den schnellsten Laufsplit hin. Nils Kiene (2:02:37 Stunden) als 35. sowie Max Hambrock (2:06:20 Stunden) auf Position 40 sowie rundeten den Tag mit soliden Platzierungen im Mittelfeld ab.

„Endlich wieder ein Rennen vor Ort, nicht digital oder online. Das war toll“, freute sich Mario Teune, der trotz seines guten Abschneidens „eine gewisse Nervosität“ verspürte und auch, dass „die Routine nicht mehr so da war.“

Nicht ganz so gut lief es für das Paderborner Damenteam in der Regionalliga. Während Leonie Kellner mit einer der besten Schwimmzeiten des Feldes am Ende auf Rang sieben landete (2:14:30 Stunden), fanden sich Sabine Erdmann (2:40:08 Stunden, Rang 40) und Alena Tusek (2:55:11 Stunden, Platz 44) im hinteren Bereich wieder. In der Mannschaftswertung bedeutete das Rang zwölf von 15 gestarteten Teams.

Ebenfalls am Start für den 1. Tri-Club Paderborn war Michael Sternberg, der nach 1:23:00 Stunden im offenen Feld über die Sprintdistanz Platz 68 belegte.

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