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Hallenfußball-Kreismeisterschaft: Kreisligist gewinnt viele Sympathien

Herringhauser Heldinnen

Enger (WB). Sie waren die gefühlten Siegerinnen: Die Fußballerinnen der SG FA Herringhausen-Eickum hatten Favorit Herforder SV bei der Hallenkreismeisterschaft im Finale am Rande einer Niederlage, verloren erst nach Neunmeterschießen und gewannen viele Sympathien.

Lars Krückemeyer

Verstärkung: Barfin Aytan (rechts, hier im Halbfinale gegen die Pödinghauserin Yvonne Schüttenberg) ist beste Torschützin der SG FA Herringhausen-Eickum. Foto: Lars Krückemeyer

Das Besondere: Die Mannschaft wurde erst im Sommer des vergangenen Jahres gegründet und spielt ihre erste Saison in der Kreisliga. »Unser Verein steht für Breitensport, wir haben Spielerinnen von 16 bis 38 Jahren und der Vorstand unterstützt uns gut«, sagt Trainer Kai Beckmann. Der Kreisligist beeindruckte beim 3:0 im Halbfinale gegen Bezirksligist GW Pödinghausen und auch im Finale gegen Favorit Herford .

Und das nicht zuletzt wegen der Verpflichtung der schnellen Stürmerin Barfin Aytan, die in der vergangenen Saison beim Herforder SV II spielte. Mit Aytans Hilfe hofft Kai Beckmann auf eine bessere Rückrunde auf dem Feld. Denn in der Kreisliga Lemgo-Herford steht bisher »nur« Platz sechs mit 13 Punkten aus zehn Spielen zubuche. »Wir treffen zu viel Aluminium«, erklärt Beckmann, obwohl seine Mannschaft im Schnitt schon 5,6 Tore pro Spiel erzielt.

Neuer Spielplan kommt an

Positiv bewerteten die Frauenteams, dass ihr Turnier kompakt an einem Tag ausgetragen wird. »Das ist besonders für unseren Verein gut, weil sich die Endrunde nicht mehr mit unserem Turnier überschneidet«, merkte etwa Sina Peiler vom SC Enger an.

Bei den Männern kamen zum ersten Mal auch die Gruppenzweiten weiter. »So haben es immerhin fünf Mannschaften aus den Kreisligen in die Endrunde geschafft«, freute sich der Vorsitzende des Kreis-Fußballausschusses, Kai Rieke. Freilich gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Weil am kommenden Samstag zunächst drei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften gespielt werden, kommt es für das eine oder andere Team zu langen Wartezeichen auf das nächste Spiel von bis zu 2:15 Stunden.

SC Enger nächster Gastgeber

Ein Programmpunkt fällt bei der Endrunde der Männer am kommenden Samstag sehr wahrscheinlich aus. Denn unter den Bewerbern für die nächste Meisterschaft war nur der SC Enger bisher noch nicht an der Reihe. Folglich muss der Nachfolger des Bünder SV nicht ausgelost werden. Außerdem haben sich der SV Enger-Westerenger, die Spvg. Hiddenhausen, die SG FA Herringhausen-Eickum und der TuS Hücker-Aschen als Nachfolger des Bünder SV beworben.

In den bisher 71 Spielen (exklusive der Neunmeterschießen der Frauen) gab es 218 Tore. Diese verteilen sich auf 177 bei den Männern und 41 bei den Frauen. Das bedeutet im Schnitt pro Spiel bei den Männern 2,95 und bei den Frauen 2,16 Treffer. In 60 Vorrundenspielen der Männer gab es lediglich ein 0:0 beim Spiel SV Ahle - SV Spradow, vier torlose Unentschieden waren es in den 19 Spielen der Frauen.

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