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Fußball-Westfalenliga: Neun Zugänge ersetzen Trainer Daniel Keller acht Abgänge

SCH sehnt sich nach sorgenfreier Saison

Herford (WB). Neuer Trainer, neue Spieler, neues Glück? Erst durch eine Siegesserie an den letzten Spieltagen ist der SC Herford in der vergangenen Saison dem Abstieg aus der Westfalenliga entronnen. Daniel Keller soll nun an der Seitenlinie den personellen Umbruch moderieren.

André Meier

Fußball-Westfalenligist SC Herford präsentiert seine Mannschaft (hinten von links): Gabrijel Blagojevic, Boris Glaveski, Dennis Kroos, Dimitrios Nemtsis, Leon Rinke, Marcel Todte, Sascha Wohlann, Teammanager Piet Spilker, (Mitte v.l.) Torwarttrainer Kai Potthoff, Co-Trainer Tom Klitzing, Christopher Heermann, Yannik Grützner, Nino Vom Hofe, Lukas Hennig, Tim Vezzon, Co-Trainer Janis Kaspelheer, Cheftrainer Daniel Keller sowie (unten v.l.) Robin Bürmann, Moritz Ilg, Zikos Papaspiros, Patrick Ruske, Igor Safanov, Giacomo Serrone, Volkan Ünal, Jannis Wehmeier, Niklas Wittmann, Michael Zech. Es fehlen Joschka Matys und Khalil Kleit. Foto: André Meier

Vieles hat sich zur neuen Saison geändert beim SC Herford. Der Verein hat die Konsequenzen aus der prekären letzten Spielzeit gezogen und setzt in dieser Saison auf viele neue Gesichter.

Daniel Keller (28) hat bereits 14 Jahre Erfahrung als Trainer

Als wichtigste Neuverpflichtung könnte sich der Cheftrainer erweisen: Daniel Keller. Der 28-Jährige, der vom Landesliga-Absteiger Spvg. Steinhagen zum SC Herford gewechselt ist, kann trotz seines jungen Alters bereits auf 14 Jahre Erfahrung als Trainer zurückblicken. »Der Trainerjob war immer mein Steckenpferd«, beschreibt Keller.

Nun steht er womöglich vor seiner bisher schwierigsten Aufgabe. Nach dem Zitterendspurt der vergangenen Spielzeit sehnt sich jeder im Verein nach einem sorgenfreien Jahr. »So etwas möchten wir in dieser Saison nicht noch einmal erleben müssen«, gibt auch Keller vor. Gleichermaßen weiß er jedoch, dass auf dem Weg dahin noch viel Arbeit vor ihm liegt. »Mit der Vorbereitung bin ich bisher zufrieden. Die Spieler ziehen gut mit und wir kommen voran. Zunächst einmal ging es darum, die körperlichen Grundlagen für eine anstrengende Saison zu schaffen«, erklärt er. Bedingt durch die Spiele im Kreispokal wird der SCH im ersten Halbjahr vermutlich nur ein spielfreies Wochenende haben. Hinzu kommen einige Spiele unter der Woche.

Zudem seien vor allem das Einstudieren von Spielsystemen und Spielprinzipien Inhalte der Vorbereitung gewesen. »Schnelles Umschalten nach Ballgewinnen, aggressives Attackieren in den ersten Sekunden nach Ballverlusten – all das klappt immer besser«, freut sich Keller, ohne dabei jedoch euphorisch zu werden. »Es wäre vermessen zu behaupten, man hätte nach knapp fünf Wochen schon die Welt verändern können. Es gibt in allen Bereichen noch Entwicklungspotenzial und das wird es wohl auch zum Ende der Serie noch geben«, so Keller.

Zum Saisonauftakt empfängt der SC Herford am 12. August den TSV Victoria Clarholz.

Der Steckbrief des SC Herford

Kein Wunder, schließlich hat der Verein zur neuen Saison einen Umbruch eingeleitet. Mario Bertram und Aytürk Gekim (beide SC Roland Beckum), Marcel Widdecke, Nico Bartling und Vadim Thomas (alle FC Gütersloh), Stephan Eggert (Viktoria Rietberg) und Pascal Röber (FC Kaunitz) haben den Verein verlassen, Piet Spilker hat seine Karriere beendet und ist nun Teammanager der Mannschaft.

Dafür sind Robin Bürmann (Spvg. Steinhagen), Moritz Ilg und Leon Rinke (beide Arminia Bielefeld II), Dimitrios Nemtsis (SV Eidinghausen-Werste), Patrick Ruske und Volkan Ünal (beide VfB Fichte Bielefeld), Giacomo Serrone und Marcel Todte (beide SV Lippstadt) sowie Gabrijel Blagojevic (eigene Jugend) zur Mannschaft gestoßen. »Das sind viele junge, hungrige Spieler, die Lust haben sich weiterzuentwickeln, um mit dem Verein sportlichen Erfolg zu haben«, sagt Keller.

Im Kader verblieben sind Yannik Grützner, Lukas Hennig, Nino vom Hofe, Boris Glaveski, Christopher Heermann, Khalil Kleit, Dennis Kroos, Joschka Matys, Zikos Papaspiros, Igor Safanov, Tim Vezzon, Jannis Wehmeier, Niklas Wittmann, Sascha Wohlann und Michael Zech.

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