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Tischtennis-Bezirksliga: CVJM Wehrendorf 8:8 im Spitzenspiel gegen Bad Oeynhausen

Im Schlussdoppel fehlt ein Satz

Von Lars Krückemeyer Vlotho (WB). Es war schon 21.15 Uhr, als dem CVJM Wehrendorf nur noch ein Satz zum Sieg im Spitzenspiel fehlte. Nur drei Minuten später lagen Alexander Hamm und Manuel Pape im fünften Satz des entscheidenden Schlussdoppels aussichtslos mit 1:7 zurück. Da half auch keine Auszeit mehr: Die Bad Oeynhauser Johannes Blome und Michael Tiede ließen sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen und holten mit 11:3 den Punkt zum 8:8 (33:33 Sätze).

Entscheidung im letzten Doppel: (von links) Manuel Pape und Alexander Hamm verlieren in fünf Sätzen gegen Michael Tiede und Johannes Blome. Foto: Lars Krückemeyer

Alles begann nach Plan: Die im Vergleich zum Hinspiel umgestellten Doppel sorgten für eine 3:0-Führung, wobei Björn Schulz und André Nies das Oeynhauser Spitzendoppel Johannes Blome/Michael Tiede mit 3:1 überraschten. Schulz mit überlegtem Spiel gegen Abwehrer Kütemeier und Hamm mit einem 3:1 gegen Blome (darunter ein 19:17 im wichtigen dritten Satz) erhöhten auf 5:0.

Vorentscheidung verpasst

Die Vorentscheidung gelang den Wehrendorfern indes nicht. Kapitän Nies glich nach 0:2-Satzrückstand gegen Jarzembowski zum 2:2 aus, unterlag aber mit 8:11 im fünften Satz. Miralem Sadiki verlor drei Sätze knapp gegen Tiede. Stefan Seubert war gegen Horst Sebening schon auf einem guten Weg, vergab aber im dritten Satz reihenweise Satzbälle und verlor 1:3. Und Manuel Pape konnte eine 2:1-Führung gegen Frank Hagemeier nicht nutzen – nur noch 5:4.

Im oberen Paarkreuz bestachen Hamm mit viel Geduld gegen Kütemeier und Schulz gegen Blome mit 3:1-Siegen. Und als Sadiki ein schon verloren geglaubtes Spiel gegen den fassungslosen Jarzembowski nervenstark noch mit 11:9 im fünften Satz gewann, sprach beim 8:4 alles für den CVJM Wehrendorf.

2:11 im fünften Satz

Die Spieler an den Positionen vier bis sechs hatten keinen guten Tag erwischt oder in entscheidenden Momenten Pech. Nies war gegen Tiede chancenlos, Seubert ging im fünften Satz gegen Hagemeier unter (2:11) und Pape verlor alle drei Sätze gegen Sebening mit nur zwei Punkten Unterschied.

So ging’s nach vier Stunden ins Schlussdoppel, dass der CVJM nach seltsam wechselhaftem Verlauf (11:8, 6:11, 6:11, 11:4, 3:11) verlor. „Das war vor einer schönen Kulisse Werbung für unseren Sport“, sagte Schulz. Der CVJM muss nun auf einen Ausrutscher der Bad Oeynhauser hoffen, die Saison ist allerdings noch lang.

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