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SG Einigkeit lockt 514 Sportler nach Vlotho

Kramp gewinnt Exter-Triathlon

Vlotho (VZ).  Als er aufgerufen wird, joggt Uwe Kramp lockeren Schrittes zum Siegerpodest. Der Gewinner des 27. Alpla-Exter-Triathlons hat noch keine schweren Beine. Dabei hat der 42-Jährige vom TSVE Bielefeld zuvor bei seinem Sieg über die Volksdistanz ein tolles Tempo vorgelegt. Die WM kann kommen.

Alexander Grohmann

Uwe Kramp holt sich von seiner Freundin Meike ein Siegerküsschen ab. Foto: Alexander Grohmann

»Ab morgen lege ich die Beine hoch«, kündigt der Sieger dann doch eine Ruhepause an. Exter ist Kramps letzter Wettkampf vor dem Saisonhöhepunkt: Am Samstag startet das Triathlon-Ass bei der WM der Amateure über die Ironman-Mitteldistanz (70.3) in Zell am See (Österreich). Darauf hat er hintrainiert. »Ich träume von einem Platz unter den Top Ten in der Altersklasse M?40«, sagt Kramp, der beim Exter-Triathlonin 56:41 Minuten triumphiert – aber gerne noch schneller gewesen wäre. »Ich hatte mir eine 55er-Zeit vorgenommen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau«, weiß Kramp, der im Ziel mit einem Siegerküsschen von Freundin Meike belohnt wird.

Acht Männer knacken Stunden-Marke

Löhner Olaf Wegener landet auf Rang zwei

Teilnehmerrekord fast eingestellt

Volle Starterfelder, gut gelaunte Organisatoren: Mit 514 Teilnehmern verpasst die SGE Exter den Rekord aus dem Jahr 2013 (535) nur um Haaresbreite. »Allererste Sahne«, sagt Organisatorin Monika Brandt-Weiß mit Blick auf das Top-Event, an dem etliche Helfer mitwirken. Noch am späten Nachmittag tummeln sich Hunderte Teilnehmer und Zuschauer auf dem Sportplatz, sorgen für eine prickelnde Atmosphäre.

Triathlon-Oldies sind schnell unterwegs

Eine tolle Vorstellung liefern auch die beiden »Dienstältesten« ab: Der 77-jährige Rudi Müller aus Bad Oeynhausen kämpft sich in 1:36:45 Stunde als Sieger seiner Altersklasse M?75 ins Ziel. Auch der zwei Jahre ältere Klaus Augustin (Wittekind Herford) hält der Hitze stand. Als einziger Starter ist er auf dem Rad »oben ohne« unterwegs. Das aber nicht freiwillig: »Ich habe meine Sporttasche zu Hause vergessen. Die hat mir mein Sohn noch gebracht, doch das Radtrikot war nicht dabei«, berichtet Augustin, der mit blanker Brust die Berge erklimmt.

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