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VfL Mennighüffen ist in der Offensive nur schwer auszurechnen

Der Star ist die Mannschaft

Löhne (WB). Wer hätte das gedacht? Nach vier Spieltagen steht Handball-Oberligist VfL Mennighüffen noch ungeschlagen auf Rang zwei der Tabelle. Nur Aufstiegsfavorit TSG Altenhagen/Heepen weist nach vier Siegen aus vier Spielen eine noch bessere Bilanz auf.

Florian Weyand

Stark auf Rechtsaußen: Mennighüffens Neuzugang Maik Dittrich (blaues Trikot) ersetzt in Hamm den krank im Bett gebliebenen Mats Köster und zeigt beim Auswärtsspiel eine starke Leistung. Der VfL bleibt nach vier Spielen ohne Niederlage Foto: Florian Weyand

Drei Siege, ein Unentschieden: Der Start des runderneuerten VfL Mennighüffen in die neue Oberligasaison ist geglückt. Nach den Siegen gegen die Aufsteiger Jöllenbeck und Ferndorf II sowie dem Unentschieden in Hemer zeigt das Team beim Sieg in Hamm, dass es auch gegen etablierte Mannschaften bestehen kann. »Wir haben 7:1-Punkte geholt. Davon konnten wir vor der Saison nur träumen«, freut sich Abwehrchef Ulli Neumann.

Ein Grund für die Erfolgsserie: Mennighüffen ist in dieser Saison für den Gegner nur schwer auszurechnen. War das Angriffsspiel in der Vorsaison auf Rückraumschütze Arne Kröger (nun TSG Altenhagen/Heepen) oder Mittelmann Marco Büschenfeld ausgelegt, agiert der VfL in dieser Saison flexibel. Jeder Spieler will und kann Tore werfen. Der Star ist die Mannschaft. »Das Kollektiv macht uns stark. In der vergangenen Saison hat uns das Zusammenspiel zwischen Marco Büschenfeld und Arne Kröger stark gemacht. Jetzt sind wir nicht mehr so berechenbar. Und auch unsere Außen sind rechts und links super besetzt«, sagt Neumann, der als Kreisläufer selbst schon elf Tore erzielt hat.

Neuzugang Maik Dittrich hat schon in der 2. Bundesliga gespielt

In Hamm fehlte am Samstagabend noch Rechtsaußen Mats Köster, der krank im Bett lag. Er wurde von Maik Dittrich, den der VfL im Sommer vom Landesligisten HCE Bad Oeynhausen holte, ersetzt. »Maik hat das super gemacht und Mats eins zu eins ersetzt«, lobt Neumann den Neuzugang, der über viel Erfahrung verfügt und in der Vergangenheit bereits in der 2. Bundesliga spielte.

Trainer Zygfryd Jedrzej war beim Auswärtsspiel in Hamm ebenfalls 60 Minuten unterwegs. Der VfL-Trainer lief an der Seitenlinie auf und ab, ging bei fast jedem Angriff innerlich mit. Erleichtert nahm der Coach nach der Schlusssirene auf der Bank Platz, konnte gemeinsam mit Youngster Lukas Mailänder endlich durchpusten. Mit der Leistung seiner Mannschaft war »Siggi« sehr zufrieden. »Wir haben zielstrebig bis zu unseren Chancen gespielt. Das hat sich bezahlt gemacht«, sagt der Trainer.

Nächstes Spiel am Freitag in eigener Halle

Auch die Verletzung von Torhüter Calvin Born, der mit einer Wadenzerrung gegen Ende der ersten Halbzeit den Kasten räumen musste, konnte der VfL verkraften. Daniel Habbe ersetzte den jungen Schlussmann und machte ebenfalls ein starkes Spiel, führte sein Team mit starken Paraden zum 29:25-Sieg.

Der VfL Mennighüffen ist bereits am Freitag wieder gefordert. In eigener Halle kommt es zum Duell mit dem OWL-Konkurrenten HSG Augustdorf/Hövelhof. Anwurf ist um 20 Uhr in der Sporthalle an der Gesamtschule.

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