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VfL Mennighüffen schlägt HSG Augustdorf/Hövelhof mit 25:23 (13:10)

Mennighüffen ist neuer Spitzenreiter

Löhne (WB). Eine neue Lautsprecheranlage sorgt in der Sporthalle Mennighüffen für guten Klang. Richtig Musik ist auch im Oberliga-Spiel zwischen dem VfL Mennighüffen und der HSG Augustdorf/Hövelhof drin. Die VfL-Handballer bleiben im fünften Saisonspiel ungeschlagen und stehen nach dem 25:23 (13:10)-Sieg mindestens für eine Nacht an der Tabellenspitze.

Florian Weyand

Julian Peitzmeier (von links), Daniel Habbe und Trainer Zygfryd Jedrzej bejubeln die Tabellenführung. Foto: Florian Weyand

Nach der Schlusssirene liegen sich die Mennighüffer in den Arm. »Spitzenreiter, Spitzenreiter«, rufen die Handballer und feiern ausgelassen den vierten Sieg im fünften Spiel, der mindestens für eine Nacht die Tabellenführung bedeutet. Altenhagen kann Platz eins am Samstag mit einem Sieg gegen Gevelsberg zurückerobern.

Matchwinner gegen Augustdorf ist Pascal Schumann, der zehn Tore wirft und besonders in der kritischen Schlussphase zur Stelle ist. »Pascal war überragend«, lobt Spielmacher Marco Büschenfeld seinen Teamkollegen, der im Sommer aus Altenhagen nach Mennighüffen gekommen ist.

Der VfL erwischt einen schlechten Start, hat mit der knüppelharten Deckung der Gäste Probleme und liegt nach fünf Minuten mit 0:4 hinten. »Das kann passieren. Augustdorf hat erst zwei Punkte auf dem Konto. Es war mir klar, dass sie heiß sind und gleich Gas geben«, sagt VfL-Trainer Zygfryd Jedrzej. Beim 5:5 (15.) gleichen die Gastgeber erstmals aus und gehen nach einem Zwischenspurt sogar mit einer verdienten 13:10-Führung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit führt der VfL Mennighüffen nach 39 Minuten mit 18:12 und ist dem Sieg schon sehr nahe. »Dann kam jedoch ein Bruch in unser Spiel«, sagt Büschenfeld. Im Angriff agieren die Gastgeber zu hektisch, in der Abwehr packt der VfL nicht mehr richtig zu. Und Torwart Calvin Born, der in der ersten Halbzeit starke Paraden zeigt, hat das Glück verlassen. Tor um Tor holen die körperlich immer an der Grenze des Erlaubten spielenden Gäste auf und gleichen beim 20:20 (50.) erstmals wieder aus.

Drei Minuten vor dem Ende verwirft Tomasz Tluczynski beim Stand von 23:23 einen Siebenmeter. Anschließend leistet sich der VfL einen Ballverlust, doch die Mennighüffer haben Glück, dass HSG-Coach Micky Reiners wegen Meckerns verwarnt wird. Die Folge: Die Gastgeber bleiben in Ballbesitz, Pascal Schumann steigt hoch und beim 24:23 ist Mennighüffen wieder vorn. »Glück gehabt«, pustet auch Hallensprecher Karl-Heinz Steinmeier an der Seitenlinie durch. Nur Sekunden später wehrt Born einen Wurf von Felix Bahrenberg ab und Pascal Schumann macht eine Minute vor dem Ende mit seinem Tor zum 25:23 den Heimerfolgt perfekt. »Der Sieg ist verdient. Bis auf die Anfangsphase haben wir immer geführt«, sagt Marco Büschenfeld.

VfL Mennighüffen: Born, Habbe - Mailänder, Tluczynski (2/2), Dittrich, J. Krone (n.e.), Neumann (1), Schumann (10), C. Krone (n.e), M. Köster, Halstenberg (3), Peitzmeier, Büschenfeld (7/2), J. Köster (2).

HSG Augustdorf/Hövelhof: Weber, Wetzel - Skrobic, Schmidt (1), Hengsbach (1), Pieper, Bahrenberg (7), Braun, Maric (5), Janzen, Schmeckthal (1), Rumniak (5), Suton (3/1).

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