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SV Bischofshagen-Wittel ist neuerdings Titelkandidat in der Fußball-Kreisliga B

Starke Offensive und tolle Fans

Löhne (WB). »Wir wollen aufsteigen«, sagt Marvin Höhne. Der Angreifer des SV Bischofshagen-Wittel und sein Team gehören zu den Titelfavoriten der Fußball-Kreisliga B.

Florian Weyand

Der SV Bischofshagen-Wittel gilt als Titelkandidat: (hinten von links) Anton Cetverikov, Kevin Niehaus, Pascal Baumgart, Mathis Krahe, Volkan Coban, Marvin Höhne, Joshua Wulfmeier, Benjamin Mesterheide, (Mitte v.l.) Trainer Ernst Vogt, Christian Wehmeier, Nils Hagen Sieker, Lennart Baumann, Marvin Flory, Tobias Poth, Adrian Lang, Jan Greiner, Kevin Stahlsmeier, (vorne v.l.) Chris Perner, Fabian Bode, Tim Krüger, Jan-Hendrik Außerwinkler, Danny Leickel, Julian Wieneke, Heiko Baumgart. Es fehlen: Kai Krüger, Marcel Siering, Robin Tusche.

Trainer Ernst Vogt rudert – anders als sein Spieler – jedoch etwas zurück. »Ich erwarte eine schwierige Saison. Die anderen Mannschaften haben uns auf dem Zettel und werden gegen uns in diesem Jahr noch mehr machen, um uns zu schlagen«, sagt der Häger-Häuptling bei der Mannschaftsvorstellung.

Ernst Vogt

27 Spieler stehen im Kader des B-Ligisten, der die vergangene Spielzeit nach einem schwachen Saisonstart noch auf Rang drei beendet hat. Aufsteiger Westerenger ist raus aus der Liga, Sancakspor Spenge als Zweiter in die Gruppe 2 gewechselt. Klar, dass die Häger von vielen Experten hoch gehandelt werden. »Für uns ist das eine neue Rolle, dass die Anderen mit uns rechnen«, sagt Vogt.

Der Coach geht ins dritte Jahr bei den Hägern und hat innerhalb von 24 Monaten eine eingespielte Mannschaft geformt. »Wir haben vor zwei Jahren die Viererkette eingeführt, können nun auch drei Systeme spielen«, sagt der Vogt. Er bevorzugt ein 4-5-1-System mit schnellen Flügelspielern. Je nach Spielstand können die Häger die Formation aber auch wechseln.

Ernst Vogt

Im Sturm verfügt der SV Bischofshagen-Wittel mit Höhne, Anton Cetverikov sowie Zugang Kevin Stahlsmeier über starke Offensivkräfte. »Sie gehören zu den Besten in der Kreisliga B«, sagt der Trainer. Auch Benjamin Mesterheide, der zweite Zugang, kann in der Spitze spielen. »Ihm fehlt nach einem Jahr Pause aber noch etwas Spielpraxis«, sagt Vogt.

Ein weiteres Pfund, mit dem die Häger wuchern können, ist die Fanbasis. Bei Heimspielen tummeln sich oft mehr als 100 Zuschauer am Sportplatz, sorgen für gute Stimmung. »Wir kommen über die Leidenschaft, die Freundschaft und den Kampf«, weiß Ernst Vogt, dass er einen besonderen Klub trainiert.

Doch woher kommt nun die Skepsis beim Coach? Zwar hat der SV Bischofshagen-Wittel einen großen Kader, jedoch klagt Vogt jetzt schon über viele Ausfälle. Stammkräfte wie Mathis Krahe oder Kai Krüger fallen bei BiWi mit schweren Verletzungen noch mehrere Monate aus. »Zudem fehlen uns zu Saisonbeginn einige Urlauber«, sagt der Trainer. Ist der Hagen aber komplett, dann ist mit dem Klub in dieser Saison auf jeden Fall zu rechnen.

Der neue Kader

Zugänge: Kevin Stahlsmeier (SV Löhne-Obernbeck II), Benjamin Mesterheide (zuletzt pausiert), Fabian Bode, Kevin Niehaus (beide eigene Reserve).

Abgänge: Christian Brinkmmann (pausiert), Nico Adam (beruflich).

Kader ohne Zugänge: Tim Krüger, Jan-Hendrik Außerwinkler, Danny Leickel, Pascal Baumgart, Lennart Baumann, Marvin Höhne, Anton Cetverikov, Volkan Coban, Mathias Krahe, Adrian Lang, Tobias Poth, Kai Richter, Marcel Siering, Julian Wieneke, Christian Wehmeier, Joshua Wulfmeier, Robin Tusche, Jan Greiner, Marvin Flory, Nils Hagen Sieker, Chris Perner, Heiko Baumgart.

Trainer: Ernst Vogt.

Saisonziel: Bis zum 20. Spieltag oben dabei sein und dann schauen, was möglich ist.

Favoriten: VfL Herford, TV Elverdissen.

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