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Fußball-Regionalliga: SV Rödinghausen und SC Verl trennen sich 0:0

Viel Geschrei um nichts

Rödinghausen (WB). Im Topspiel des 3. Spieltags des Fußball-Regionalliga West hat der SV Rödinghausen am Freitagabend gegen den SC Verl ein 0:0 erzielt. Vor 1.130 Zuschauern lieferten sich beide nach wie vor ungeschlagenen Mannschaften ein Duell mit vielen Nickeligkeiten, aber wenig Tormöglichkeiten.

Klaus Münstermann und Lars Fege

Während sich Rödinghausens Joy Slayd Mickels nach einem Foulspiel am Boden wälzt, hat Schiedsrichter Selim Erk alle Hände voll zu tun, die Emotionen auf beiden Seiten runterzufahren. Das Ostwestfalen-Derby gegen Verl endete 0:0. Foto: Klaus Münstermann

Nach der Devise »Never change a winning team« ließ Rödinghausens Trainer Enrico Maaßen zum dritten Mal in Folge dieselbe Startelf auflaufen. Sein Verler Gegenüber Guerino Capretti tat es ihm gleich. Auch er ließ die Elf beginnen, die sechs Tage vorher Fortuna Düsseldorfs II zuhause 3:1 bezwungen hatte.

In der ersten Hälfte entwickelte sich ein intensiv geführter Schlagabtausch mit wenig spielerischen Höhepunkten. Auch Torraumszenen waren rar. Simon Engelmann köpfte eine Hereingabe von Linus Meyer in die Hände von Verls Torhüter Robin Brüseke (3.). Auf der anderen Seite zögerte Verls Viktor Maier nach einem Schnittstellen-Pass von Julian Schmidt zu lange mit dem Abschluss (13.).

Verls Torhüter Robin Brüseke bügelte eigenen Fehler selbst wieder aus

Wenig später erkämpfte sich Engelmann einen zu kurz geratenen Pass von Brüseke auf Julian Schmidt, Verls Keeper bügelte seinen Fehler aber per Fußabwehr selbst wieder aus. Beide Teams agierten sehr diszipliniert – allerdings oft am Rande der Legalität und mit dem Hang zur Schauspielerei. Schiedsrichter Selim Erk musste wiederholt Rudelbildungen unterbinden. Sieben Gelbe Karten und eine Gelb-Rote gegen SVR-Kapitän Daniel Flottmann in der 83. Minute halfen ihm dabei.

Die Gäste versäumten es bei ihrer besten Gelegenheit durch den Ex-Rödinghauser Stefan Langemann nach öffnendem Pass von Marko Stojanovic (63.) ein Tor zu erzielen. Sein Schuss ging abgefälscht ins Aus. Rödinghausen war einem Tor in der zweiten Hälfte am nächsten, als Innenverteidiger Julian Wolff einen Freistoß des eingewechselten Eros Dacaj aus dem linken Halbfeld fünf Meter vor dem Verler Gehäuse mit dem Fuß verpasste (82.). Enrico Maaßen hatte vor der Partie gesagt, sie werde taktisch geprägt sein – der SVR-Trainer behielt sowas von Recht.

Die Statistik des Spiels

Rödinghausen: Heimann – Knystock, Flottmann, Wolff, Velagic, Pfanne, F. Kunze, Engel, Meyer (84. Kalkan), Engelmann (90. L. Kunze), Mickels (60. Dacaj)

Verl: Brüseke – Schmik (30. Ekalle), Schmidt, Stöckner, Sansar, Schallenberg, Schröder (46. Mikic), Kurzen, Maier (73. Müller), Stojanovic, Langemann

Tore: keine

Gelbe Karten: Meyer, Flottmann – Schmik, Schröder, Mikic, Kurzen, Ekalle

Gelb-Rot: Flottmann (83., SVR/Unsportlichkeit)

Schiedsrichter: Selim Erk (VfB Börnig)

Zuschauer: 1.130

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