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3. Liga: Klarer Hinspielsieg gegen Menden ist für Spenge kein Maßstab

»Da wird’s zur Sache gehen«

Spenge (WB). Das Videostudium des Hinspiels gehört zum Pflichtprogramm für Heiko Holtmann. Doch die Bilder vom 36:29-Sieg gegen die SG Menden schaltete der Trainer des Handball-Drittligisten TuS Spenge ganz schnell ab.

Lars Krückemeyer

Weiter geht’s: Nils Prüßner (Mitte) und die Drittliga-Handballer des TuS Spenge beginnen den zweiten Saisonteil am Samstag bei der SG Menden.  Foto: Jens Göbel

»Da hat sich Menden weit unter Wert verkauft, diesmal wird’s anders zur Sache gehen«, sagt Holtmann. Zur Halbzeit hatte seine Mannschaft seinerzeit mit 20:8 geführt und lag im weiteren Verlauf sogar mit bis zu 14 Toren Vorsprung vorne.

Tesch fällt aus

Nach mehr als einmonatiger Pause ist Spenge als Tabellenvierter mit 23:11 Punkten beim Achten (16:18) Favorit. Die auch für den Trainer spannende Frage lautet: Wie verkraftet die Mannschaft den Ausfall von Oliver Tesch? Der Kapitän und Abwehrchef hatte sich wie berichtet beim Kreispokal in Jöllenbeck am Knie verletzt und kann frühestens am 2. Februar im Heimspiel gegen die Ahlener SG wieder mitwirken.

Der Trainer ist froh, dass die lange Pause zu Ende ist und hofft, dass das Team für die letzten 13 Spiele schnell wieder in den Wettkampfmodus zurückfindet. Nachdem der Aufsteiger mit dem Abstiegskampf schon lange nichts mehr zu tun hat, will Heiko Holtmann am Saisonende Platz sechs bis acht erreichen.

Knapper Sieg

Die SG Menden ist auf dem besten Weg zum Klassenerhalt, sieben Punkte beträgt der Abstand zum ersten Abstiegsplatz. Die Mannschaft des in Spenge bestens bekannten Trainers Micky Reiners hat bereits ein Spiel in 2019 absolviert und beim Tabellenletzten MTV Großenheidorn durch ein Siebenmetertor drei Sekunden vor dem Abpfiff mit 27:26 gewonnen.

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