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Handball: Aufsteiger Spenge startet gegen HSG Krefeld in die 3. Liga

Holtmann setzt auf die Euphorie

Spenge (WB). Der TuS Spenge beginnt das Abenteuer 3. Liga am Samstag mit einem Heimspiel. Dabei stellt sich zum Auftakt mit der HSG Krefeld gleich der absolute Favorit auf die Meisterschaft vor.

Klaus Münstermann

Für Linksaußen Leon Prüßner und den TuS Spenge beginnt an diesem Samstag die Handball-Saison in der 3. Liga. Mit der HSG Krefeld stellt sich gleich zum Auftakt der Top-Favorit auf die Meisterschaft in Spenge vor. Foto: Jens Göbel

»Wir sind alle etwas angespannt und nervös. Aber wir freuen uns darauf, dass es endlich los geht«, sagte Spenges Trainer Heiko Holtmann und fügt nach dem geringen Interesse an der 1. Runde im DHB-Pokal am vergangenen Wochenende gleich einen Wunsch an: »Ich hoffe, dass wieder deutlich mehr Zuschauer kommen und die Stimmung wie in der Meistersaison machen. Die brauchen wir auch.«

Nur Urlauber Oliver Tesch fehlt auf Spenger Seite

Holtmann hat bis auf Oliver Tesch, der nur noch dieses Spiel wegen Urlaub fehlt, alle Mann an Bord. Wobei Luca Werner wegen seiner Rückenprobleme ebenso Trainingsrückstand hat wie Phil Holland, der erst in dieser Woche aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Als eine hervorragende Alternative in der 3-2-1-Deckung hat sich Justus Aufderheide im Pokalspiel gegen Dessau präsentiert. »Was er gespielt hat, hat mir sehr, sehr gut gefallen«, sagt Holtmann.

Spenges Trainer hält die erste Begegnung gleich für eine echte Standortbestimmung. »Mit Krefeld kommt der Top-Favorit zu uns. Danach wissen wir schon, wo wir stehen.« Deshalb setzt Holtmann darauf, dass seine Mannschaft »die Aufstiegseuphorie mit ins Spiel nimmt«.

Die HSG Krefeld ist neben dem Leichlinger TV der einzige Verein, der die neun Jahre seit Gründung der 3. Liga zur Saison 2010/11 dabei ist. Die Mannschaft ist runderneuert und hat mit Ronny Rogawska auch einen neuen Trainer. »Wir können fast ohne Qualitätsverlust wechseln. Das ist für mich als Trainer sehr wichtig und hält die Jungs frisch«, sagt Rogawska. Das bestätigt Holtmann: »Bei denen ist es in dieser Serie so wie bei uns in der abgelaufenen. Die haben eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die auf allen Positionen doppelt besetzt ist.«

Krefeld hat fünf Linkshänder in seinen Reihen

Größter Unterschied zum TuS Spenge: die Anzahl der Linkshänder. Während es auf Seiten der Gastgeber mit Rechtsaußen René Wolff und Rückraumspieler Marcel Ortjohann nur zwei sind, hat Krefeld gleich fünf in seinen Reihen. »Damit lässt sich natürlich alles spielen«, sagt Holtmann, der sich aber weniger nach dem Gegner richten als sich auf die eigenen Stärke konzentrieren will.

Krefelds Geschäftsführer Thomas Wirtz sagt: »Vom Personal her müssen wir uns vor keinem Gegner in der Liga verstecken. Nominell sind ein bis zwei Teams wie etwa der Leichlinger TV auf Augenhöhe. Den klaren Favoriten wie in den Vorjahren Ferndorf und Hagen gibt es in dieser Saison meiner Einschätzung nach nicht.«

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