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DHB-Pokal: Drittliga-Aufsteiger empfängt Zweitligisten Dessau-Roßlau

Kann Spenge überraschen?

Spenge (WB). Die Sporthalle in Spenge wurde für die 1. Runde des DHB-Pokals am Samstag frei gegeben. Somit trifft Drittliga-Aufsteiger TuS Spenge in gewohnter Umgebung auf Zweitligist Dessau-Roßlauer HV.

Klaus Münstermann und Lars Krückemeyer

Fabian Breuer war auf Seiten des TuS Spenge vor genau einem Jahr gegen den THW Kiel schon dabei. Gegenüber dem damaligen Heimauftritt in der 1. DHB-Pokalrunde haben jedoch vier Spieler den Kader des Drittliga-Aufsteigers verlassen. Foto: Jens Göbel

Anwurf ist um 18.15 Uhr. Zuvor treffen bereits um 16 Uhr Bundesligist SC DHfK Leipzig und Drittligist Leichlinger TV aufeinander. Die Sieger dieser beiden Partien bestreiten am Sonntag um 16 Uhr das Gruppenfinale um den Einzug in die 2. Pokalrunde.

Spenges Trainer Holtmann muss auf Trio verzichten

Der TuS Spenge wird gegen Dessau nicht in Bestbesetzung antreten können. Phil Holland, Oliver Tesch und Philipp Holtmann sind im Urlaub. Bei Luca Werner geht Holtmann davon aus, dass er spielen kann. Der Rückraumspieler plagte unter der Woche trotz Spritzen mit Rückenproblemen.

Dennoch sagt Spenges Trainer Heiko Holtmann: »Ich wünsche mir, dass wir uns gut verkaufen und dass die Hütte voll wird.« Dass wäre für ihn der Fall, wenn man die Leistung, die man beim 25:29 gegen den etablierten Drittligisten Baunatal am vergangenen Wochenende in den ersten 20 Minuten gezeigt hat, über eine längere Spieldauer abrufen könnte.

Dessau ist bestens bekannt

Bereits 14 Mal trafen Spenge und Dessau-Roßlau in sieben gemeinsamen Zweitligajahren von 2001 bis 2008 aufeinander. Jede Mannschaft gewann sechsmal, zwei Spiele endeten Unentschieden. Die Sachsen-Anhaltiner waren bereits 2017 in Spenge beim Pokalturnier zu Gast und scheiterten am THW Kiel. In seiner dritten Saison nach dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga ist der Klassenerhalt das wichtigste Ziel von Trainer Uwe Jungandreas, zumal fünf Mannschaften absteigen. Verstärkt wurde der 13. der Vorsaison unter anderem mit Mittelmann Slavomir Motek vom tschechischen Meister Banik Karvina.

Leipzig hat Verletzungssorgen

Der Turnierfavorit SC DHfK Leipzig spielt seit 2015 in der Bundesliga und belegte die Plätze elf, acht und acht. Die Vorbereitung wurde durch den Kreuzbandriss von Torwart Jens Vortmann überschattet, außerdem muss Leipzig wochenlang auf die Linkshänder Andreas Rojewski (Knie), Luca Krzikalla (Mittelfußbruch) und Gregor Remke (Knorpelschaden) verzichten. Trainer ist Michael Biegler (früher GWD Minden), der vor seiner Rückkehr im Januar die Frauen-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Deutschland betreute. Im letzten Testspiel vor dem Pokalwochenende spielte Leipzig am Dienstag 21:21 gegen den SC Magdeburg.

Leichlingen sucht Trainer

Zwei Wochen vor dem Saisonstart trennte sich Drittligist Leichlinger TV aus nicht näher genannten Gründen von Trainer und Manager Frank Lorenzet. Die Nachfolge auf der Bank übernahm interimsweise Co-Trainer Björn Aust, neuer Sportlicher Leiter ist Heino Kirchhof, der diese Rolle parallel auch beim Verbandsligisten Solinger TB ausübt. In der vergangenen Saison belegte Leichlingen den dritten Platz, stellte mit 958 Treffern den besten Angriff und mit dem Ex-Spenger David Kreckler (206) den besten Torschützen der 3. Liga West. Torwarttrainer ist mit Carsten Mundhenk ebenfalls ein ehemaliger Spenger Spieler.

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