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TuS Spenge: Pokalsieg tröstet über verpassten Aufstieg hinweg

Saison der Gegensätze

Spenge (WB). Die soeben beendete Saison des Handball-Oberligisten TuS Spenge wurde vom Gewinn des Deutschen Amateurpokals überstrahlt. Der Sportliche Leiter Heiko Ruwe betont rückblickend aber, dass das eigentliche Ziel, der Aufstieg, verfehlt worden ist.

Lars Krückemeyer

Enttäuscht: In der Liga reichte es für den TuS Spenge (von links Marcel Ortjohann, Sebastian Kopschek und Jakob Röttger) nur zum dritten Tabellenplatz. Der angestrebte Aufstieg wurde mit vier Niederlagen in Folge verspielt. Foto: Jens Göbel

»Der Pokalsieg in Hamburg war natürlich überragend und für alle ein unfassbares Erlebnis. Aber wir müssen auch so fair sein und erkennen, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben«, sagt Ruwe. Nach dem Auftakt mit 2:4-Punkten und dem Kreuzbandriss von Linkshänder Marcel Ortjohann im ersten Spiel in Sundwig bewahrte der TuS Spenge die Ruhe, legte eine Serie von 19:5-Punkten hin und übernahm die Tabellenführung. Für das, was folgte, werden wohl immer noch Gründe gesucht.

Mit vier Niederlagen in Folge, beginnend mit dem unerwarteten 27:31 in Augustdorf, verspielte die Mannschaft die Meisterschaft. »Zuvor hatten wir zwar viele Punkte geholt, aber das hat auch einiges übertüncht«, sagt Ruwe rückblickend. Nach den Niederlagen habe man das angesprochen und sich »neu erfunden«. Zu spät jedoch, um Meister SG Menden noch einzuholen.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 17. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Herford-Bünde.

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