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3. Handball-Liga: 26:27 (14:11)-Niederlage bei der SG Menden

Spenge vergibt zu viele Chancen

Menden (WB). Das war unnötig! Weil die Handballer des TuS Spenge im ersten Drittligaspiel des Jahres zu viele Chancen vergaben (unter anderem drei Siebenmeter), kassierten sie bei der SG Menden eine 26:27 (11:14)-Niederlage.

Lars Krückemeyer

Abgehoben: Nils van Zütphen erzielt fünf Tore bei der 26:27-Niederlage des TuS Spenge in Menden. Foto: Frank Niedertubbesing

»Wir haben das Spiel im Angriff verloren. Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir die klar bessere Mannschaft, aber zu viele freie Würfe waren nicht drin. Da hätten wir mit sechs, sieben Toren führen können. So ist Menden immer in Schlagdistanz geblieben«, sagte Trainer Heiko Holtmann.

Dessen Mannschaft startete gut, führte 2:0 und nach einer Roten Karte gegen Mendens Milan Weißbach 5:2. Der hatte Fabian Breuer in der 11. Minute beim Gegenstoß gefoult und wurde zurecht des Feldes verwiesen.

Drei Siebenmeter vergeben

Zwar nutzte Spenge die sich bietenden Überzahlsituationen effektiv und setzte sich unmittelbar nach einer Auszeit der Gastgeber auf 11:6 ab (22.), verpasste aber leichtfertig die Vorentscheidung. Phil Holland scheiterte beispielsweise beim Stand von 8:11 und 9:12 jeweils mit einem Siebenmeter am eingewechselten Kevin Peichert. Danach nutzte Spenge erneut eine Überzahl, um sich von 12:10 auf 14:10 abzusetzen.

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Fabian Breuer war beim Stand von 18:16 der nächste Spenger, der mit einem Siebenmeter an Peichert scheiterte. Menden verkürzte auf 18:19, doch nach einer Auszeit setzten sich die Gäste wieder auf drei Tore ab. Bis zum 23:20 (48.) hatte der TuS das Spiel im Griff, blieb nach dem 24:22 (50.) aber vier Minuten ohne Tore und geriet beim 24:25 erstmals in Führung.

Wolff vergibt Ausgleichschance

Den Spengern gelang nur noch zweimal der Ausgleich durch René Wolff und einen Siebenmeter von Holland, ehe Florian Schösse 42 Sekunden vor Schluss den 27:26-Siegtreffer für Menden erzielte. Der TuS hatte noch ausreichend Zeit, spielte mit dem siebten Feldspieler auf Rechtsaußen Wolff frei, doch der scheiterte aus bester Wurfposition an Peichert.

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