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3. Handball-Liga: Seriensieger vergibt beim 24:19 gegen Longerich fünf Siebenmeter

Spenger Abwehr steht

Spenge (WB). Auch von fünf verworfenen Siebenmetern lässt sich Handball-Drittligist TuS Spenge nicht aufhalten: Das 24:19 (10:7) gegen den Longericher SC war bereits der fünfte Sieg in Folge.

Lukas Brekenkamp

Bester Werfer des TuS Spenge: Kreisläufer Oliver Tesch erzielt sechs Tore gegen den Longericher SC. Foto: Frank Niedertubbesing

Beide Mannschaften starteten ausgeglichen in der gut besuchten Halle. Der erste Rückschlag für Longerich kam allerdings früh: Torwart Philipp Ruch verletzte sich, nachdem er unglücklich gefallen war. Doch sein Ersatz Nils Thorben Schmidt erwischte einen Top-Tag und hielt gleich alle fünf Siebenmeter der Spenger. »Das war für mich ein Rekord«, sagte Schmidt.

13 Minuten ohne Gegentor

Der TuS Spenge erkämpfte sich nach dem 4:6-Rückstand (15.) eine 8:6-Führung (25.). Longerich blieb bis zur 28. Minute ohne Torerfolg. Zur Halbzeit holten sich die Gastgeber mit 10:7 die erste drei-Tore-Führung des Spiels. Doch nach der Pause kamen die Gäste stark aus der Kabine und drehten den Rückstand mit vier Toren in Folge in ein 11:10 (37.). Holtmann war schon zu diesem Zeitpunkt zur Auszeit gezwungen.

Die Ansprache kam an. Zwar blieb Spenge in den ersten zehn Minuten nach der Halbzeit ohne Tor (Oliver Tesch glich zum 11:11 aus), ließ aber auch immer weniger zu und ging wenig später durch drei Tore in 102 Sekunden von Fabian Breuer (2) und Tesch 16:14 in Führung (48.). Ein Schlüsselmoment, denn diese Führung gab der TuS nicht mehr her.

Tesch ist bester Werfer

Eine Auszeit der Gäste (51.) beim Stand von 17:15 brachte auch nicht mehr die Wende. Spenge hatte da bereits zur Effektivität – bis auf die Siebenmeter – gefunden. »Die Chancen, die wir hatten, müssen wir nutzen. Das haben wir in der ersten Dreiviertelstunde nicht gemacht«, analysierte Holtmann. Neben Routinier Oliver Tesch, der hinten sicher stand und vorne sechs Tore warf, gehörte Philipp Holtmann mit vier wichten Toren – alleine drei ab der 55. Minute – zu den entscheidenden Spenger Spielern.

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