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Moderne Sportstätte 2022: SV Neuenheerse freut sich über 32.760 Euro

„Wir sparen Energie und nutzen sie effizienter“

Neuenheerse

Der Kunstrasenplatz und die blauen Schalensitze des Neuenheerser Eggestadions sind schon von weitem her sichtbar und bieten ein schönes Bild. Nun sollen das Flutlicht und die Heizungsanlage erneuert werden. Dafür bekommt der SV Neuenheerse 32.760 Euro aus der Fördermaßnahme „Moderne Sportstätte 2022“ des Landes Nordrhein-Westfalen.

Von Günter Sarrazin

Thomas Adden (rechts), Vorsitzender des SV Neuenheerse, und Klaus Wollförster, Vorsitzender des FC Neuenheerse/Herbram, stellen die geplanten Maßnahmen vor. Foto: Günter Sarrazin

Im Eggestadion, das im Jahr 2016 mit viel Eigenleistung der Mitglieder des SV Neuenheerse und des FC Neuenheerse-Herbram umgebaut wurde, soll demnächst neues Licht erstrahlen. „Die Erneuerung der Flutlichtanlage mit Umstellung auf LED ist mit etwa 27.300 Euro veranschlagt“, sagt Initiator und Antragsteller Thomas Adden. Der 52-jährige frühere A-Liga-Fußballer ist seit neun Jahren Vorsitzender des SV Neuenheerse, der für die Sportstätten des Eggedorfes zuständig ist. Für den Umbau der Heizungsanlage des Sportheims auf eine thermische Solaranlage seien etwa 15.000 Euro eingeplant. Bei einer Gesamtinvestition in Höhe von 42.300 Euro werde der Verein einen Eigenanteil von rund 10.000 Euro besteuern. „Dieser wird aus Spenden von Mitgliedern und Gönnern erbracht“, dankt Adden im Namen des Vorstandes auch den heimischen Förderern.

An den insgesamt acht Flutlichtmasten gibt es jetzt Strahler mit 2000 Watt. Sie werden gegen LED-Leuchten mit 960 Watt ausgetauscht. „Dieses Gesamtpaket besteht aus jeweils acht dieser LED-Lampen pro Masten und spart nicht nur Energie, sondern leuchtet den Platz auch wesentlich besser aus“, erklärt Adden.

Mit der Erneuerung des Flutlichtes und der Heizungsanlage runden die Neuenheerser den Stadionumbau ab, der seinen Höhepunkt mit dem Umbau des Aschenplatzes zum Kunstrasenplatz erlebte. Seitdem trainieren und spielen die Aktiven des ausgegliederten Fußballvereins FC Neuenheerse-Herbram auf dem modernen Untergrund. Die offizielle Einweihung des Platzes erfolgte im März 2017. Im Jahr 2019 wurden dann die Umkleidekabinen in Eigenleistung renoviert. „Wir sind froh, dass wir so viele fleißige Mitglieder haben“, sagen Thomas Adden und Klaus Wollförster, Vorsitzender des FC Neuenheerse-Herbram.

„Mit den Förderentscheidungen können wir unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen“, stellt Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz heraus.

Breite Angebotspalette

Mit rund 550 Mitgliedern ist der SV Neuenheerse gut aufgestellt. Die Blau-Weißen haben eine breite Angebotspalette mit Badminton, Basketball, Tennis, Volleyball, Breitensport für Kinder, Damen-Gymnastik, Herren-Gymnastik, einer Fasziogruppe, Eltern-/Kindturnen, einer Gruppe Trommel-dich-Fit 60 plus, Dance-Aerobic sowie im Sommer Aqua-Jogging im Freibad.

Im FC Neuenheerse-Herbram gibt es die erste Mannschaft und die Alte-Herren im Erwachsenenbereich sowie fünf Teams im Nachwuchsbereich. „Wir haben bei der F-, E-, D-, C- und B-Jugend alles wieder eigene Mannschaften aus Neuenheerse und Herbram“, hebt FC-Chef Klaus Wollförster hervor.

„Allein hätten wir uns das nicht leisten können. Vielleicht noch die neue Solarthermie, aber nicht das neue Flutlicht“, macht er deutlich, wie wichtig die finanziellen Zuwendungen aus der NRW-Fördermaßnahme „Moderne Sportstätte 2022“ für die Sportvereine sind. Die Erneuerung der Heizungsanlage und des Flutlichtes sorge dafür, dass Energie eingespart und effizienter genutzt werden kann, fasst er zusammen.

Noch einmal zurück zum Stichwort „Freibad“. Hier weist Thomas Adden auf die komplette Freizeitanlage im Erholungsgebiet Neuenheerse hin und macht Werbung für seinen Heimatort. „Es ist eine sehr gepflegte Anlage mit Sportplatz, Tennisplatz, Freibad, Stausee und dem Zeltplatz“, unterstreicht er.

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