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Handball: TuS N-Lübbecke schafft den siebten Erstliga-Aufstieg

Wo ist eigentlich dieses Minden?

Lübbecke

Sie tanzten, sie lachten, sie lagen sich in den Armen, einige verdrückten ein paar Tränen: Die Handballer des TuS N-Lübbecke sind zurück in der 1. Liga! Am letzten Spieltag sicherten sich die Lübbecker das zweite Jahres-Ticket in die stärkste Liga der Welt mit einem 33:27-Heimsieg gegen den TuS Ferndorf. Und eigentlich lagen sie am Ende ja auch gefühlt vor dem HSV Hamburg, der allerdings den Meistertitel holte...

Von Ingo Notz  

Einen Titel hat der Vizemeister doch noch gewonnen: Der TuS ist jetzt Rekordaufsteiger... Foto: Oliver Krato

Nach der verpassten Chance in Würzburg gegen die DJK Rimpar war den Lübbeckern von der ersten Minute anzumerken, dass sie sich die Chance, vor ausverkauftem Haus in der eigenen Halle den Aufstieg perfekt zu machen, nicht entgehen lassen wollten. Aufbauen auf einer stabilen Deckung und mit einem einmal mehr herausragenden Keeper Aljosa Rezar gestattete der TuSN-L den Gästen nur einmal einen zwischenzeitlichen Ausgleich: Der war beim 2:2 (5.) auch noch sehr früh und vor allem nicht von Dauer. Dank des Beton-Mischers Rezar und konsequent-schneller Angriffe baute Lübbecke seinen Vorsprung über 9:4 und 12:6 beruhigend aus. Die doppelt ersatzgeschwächten Ferndorf überzeugten allerdings mit einer kämpferischen Einstellung und halbierten ihren Rückstand bis zum 13:10 Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte sorgte Lübbecke aber schnell für klare Verhältnisse, Valentin Spohn ragte dabei zehn Treffern heraus. Elf Minuten vor Schluss führte die Heimmannschaft mit 27:20, am Ende war der Sieg ungefährdet und verdient.­

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