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13 NRW-Clubs: Zwischen Pokal-Träumen und Blamage-Angst

Düsseldorf (dpa/lnw)

Eine Woche vor dem Start in der Fußball-Bundesliga steht die erste Hauptrunde im DFB-Pokal auf dem Programm. Neben vielen reizvollen Duellen mit NRW-Beteiligung kommt es dabei auch zu vier Trainer-Debüts.

Von dpa

Fußbälle liegen in einem Tor. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Insgesamt 13 Fußball-Clubs aus Nordrhein-Westfalen sind bis Montag in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals im Einsatz. Sechs Erstligisten, drei Zweitliga-Clubs, Drittligist Viktoria Köln und drei Viertligisten kämpfen dabei um den Einzug in die zweite Runde.

ANGST VOR DER BLAMAGE: Acht NRW-Clubs stehen eigentlich vor Pflichtaufgaben. Die bergen aber immer Blamage-Potenzial. Titelverteidiger Borussia Dortmund beim SV Wehen Wiesbaden und Borussia Mönchengladbach beim 1. FC Kaiserslautern haben dabei bei ambitionierten Drittligisten die vermeintlich schwersten Aufgaben. Der VfL Bochum im einzigen West-Duell beim Wuppertaler SV, Bayer Leverkusen (bei Lok Leipzig), Arminia Bielefeld (bei der SpVgg Bayreuth) und der 1. FC Köln (bei Carl-Zeiss Jena) müssen bei Viertligisten ran. Die Zweitligisten FC Schalke 04 (beim FC 08 Villingen) und Fortuna Düsseldorf (beim VfL Oldenburg) sogar bei Fünftliga-Vereinen.

HOFFNUNG: Neben Wuppertal hoffen auch drei weitere NRW-Clubs als klare Außenseiter auf eine Überraschung oder gar Sensation. Preußen Münster empfängt den Champions-League-Teilnehmer VfL Wolfsburg, Viktoria Köln den Bundesligisten 1899 Hoffenheim und die Sportfreunde Lotte den Zweitliga-Tabellenführer Karlsruher SC.

DEBÜT: Für vier Trainer werden die Pokal-Duelle ganz besondere Spiele. Der Dortmunder Marco Rose, der Gladbacher Adi Hüter, Leverkusens Gerardo Seoane und Kölns Steffen Baumgart geben ihr Pflichtspiel-Debüt. Vor allem in Leverkusen, aber auch in Dortmund, wo zuletzt zwei Corona-Fälle unter den Spielern zu beklagen waren, verlief die Vorbereitung holprig. «Wir wollen nicht jammern, sondern in die nächste Runde», stellte Rose aber klar. Und auch Seoane freut sich trotz einiger Verletzter und offener Personalfragen, dass es endlich um was geht. «Ich bestreite immer lieber Pflichtspiele als Testspiele.»

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