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19-Jähriger räumt Stiche gegen Mutter von Freundin ein

Köln (dpa)

Wegen versuchten Mordes an der Mutter einer Schulfreundin steht seit Montag ein 19-Jähriger vor dem Kölner Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im April 26 Mal mit einem Messer auf die 58 Jahre alte Frau eingestochen zu haben. Als Motiv nennt die Anklage die unerwiderte Liebe der Tochter des Opfers zu dem Angeklagten.

Von dpa

Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Der Deutsche räumte die Tat zum Prozessauftakt ein. Er erklärte, dass er die Schulfreundin aus dem elterlichen Haus holen und dann erst sie und dann sich selbst habe töten wollen. Dann sei ihm aber von der Mutter geöffnet worden. «Ich erinnere mich, dass ich sofort losgestochen habe. Ich habe dann gar nichts mehr wahrgenommen und nur noch gestochen.»

Als die 58-Jährige einen «Urschrei» von sich gegeben habe, habe ihn dieser zurück «in die Realität» geholt. Er habe von der Frau abgelassen und sei weggegangen. Allerdings sei er nicht weit gekommen und von der alarmierten Polizei verhaftet worden. «Ich schäme mich zutiefst. Ich bereue das heute», sagte der 19-Jährige über die Tat.

Die 58-Jährige sagte in ihrer Zeugenaussage, dass sie nur eine Sturmhaube und eine rechte erhobene Hand gesehen habe. Dann habe der Täter auch schon auf sie eingestochen. Die 58-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt und konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Bis heute leidet die 58-Jährige unter den körperlichen und seelischen Folgen der Tat.

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