1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. NRW
  4. >
  5. A1-Rheinbrücke: Tausende Lkw-Fahrer müssen Bußgelder zahlen

  6. >

A1-Rheinbrücke: Tausende Lkw-Fahrer müssen Bußgelder zahlen

Köln/Leverkusen (dpa/lnw)

Obwohl die Rheinbrücke bei Leverkusen nun schon seit Jahren für große Lkw gesperrt ist, versuchen nach wie vor viele Fahrer ihr Glück - vergebens. Stattdessen müssen sie Bußgelder zahlen. Den beiden anliegenden Städten beschert das saftige Einnahmen.

Von dpa

Ein Polizist hält bei einer Verkehrskontrolle eine Winkerkelle in der Hand. Foto: Paul Zinken/dpa/ZB/Symbolbild

Tausende Lastwagenfahrer, die verbotenerweise über die Leverkusener A1-Rheinbrücke fahren wollten, haben 2021 die Stadtkassen von Köln und Leverkusen klingeln lassen. Die Stadt Leverkusen verhängte nach Angaben einer Sprecherin bis Ende November mehr als 6500 Bußgeldbescheide über insgesamt 915.000 Euro gegen Lkw-Fahrer, die das Durchfahrtsverbot missachteten.

Köln leitete knapp 5200 Bußgeldverfahren ein, von denen bisher rund 1400 als bezahlt abgeschlossen seien, sagte eine Sprecherin. Dies entspreche Einnahmen in Höhe von 203.000 Euro. Die Bußgeldhöhe beträgt in Köln 75 Euro, bei Vorsatz sind es 150 Euro. Nach Abschluss der noch offenen Verfahren dürften für die Stadt somit noch bis zu 570.000 Euro dazu kommen.

Die marode Rheinbrücke ist seit 2016 für Lkw über 3,5 Tonnen gesperrt. Wenn ein Fahrer das Durchfahrtverbot ignoriert, zwingt eine Schranke ihn rechts abzufahren und das Bußgeld wird fällig.

Startseite
ANZEIGE