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ADAC-Luftrettung fliegt mehr als 200 Einsätze

München (dpa)

Von dpa

Ein Hubschrauber der ADAC Luftrettung. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Die Crews der ADAC-Luftrettung sind während der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bislang mehr als 200 Einsätze geflogen. Darunter seien 111 Rettungen mit einer Winde gewesen, teilte die ADAC Luftrettung gGmbH am Donnerstag in München mit. Auf dem Höhepunkt der Flutkatastrophe seien bis zu sechs ADAC-Rettungshubschrauber in den Hochwassergebieten aktiv gewesen. Unter anderem seien Menschen aus Lebensgefahr gerettet oder verletzt in Kliniken geflogen worden.

Am kommenden Montag (30. August) endet der Windenrettungseinsatz der ADAC-Luftrettung offiziell. Dann wird der noch im Ahrtal verbliebene Zusatzhubschrauber «Christoph 23 Bravo» abgezogen, wie der ADAC weiter mitteilte.

Dieser Rettungshubschrauber habe allein in den ersten Stunden der Katastrophe am 15. Juli 36 Spezialeinsätze absolviert, etwa um Menschen von Dächern zu retten. «So viele Windeneinsätze hintereinander ist seit Bestehen der ADAC Luftrettung noch kein ADAC Rettungshubschrauber an einem Tag geflogen», erklärte der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung gGmbH, Frédéric Bruder.

In den vergangenen Wochen seien in den Katastrophengebieten vermehrt auch wieder «normale» Rettungseinsätze geflogen worden, etwa wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Arbeitsunfällen.

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung nach eigenen Angaben eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem.

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