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Anklage: Sprengstoff, Munition und Waffen gehortet

Dortmund (dpa/lnw)

Nach dem Fund großer Mengen Sprengstoff, Waffen und mehr als 250 Kilo Munition ist ein 69-Jähriger aus Dortmund vor dem Amtsgericht angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffenrecht vor, wie ein Sprecher der Behörde am Dienstag sagte. Die Zeitung «Bild» hatte zuvor berichtet.

Von dpa

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Im September 2020 hatte die Polizei bei einer tagelangen Durchsuchung seiner Wohnung, einer Garage sowie einer Lagerhalle zahlreiche Pistolen, Gewehre, Revolver sowie mehr als ein Dutzend Maschinenpistolen gefunden. In der Garage stellten die Beamten 256 Kilo Munition sicher. In der Wohnung fanden sie 8 Kilo Sprengstoff TNT. Die Liste der Fundstücke umfasst auch alte Waffenteile wie abgesägte Läufe und Verschlüsse von Kriegswaffen. Die Durchsuchung und Sicherstellung der Waffen sei erst nach neun Tagen abgeschlossen gewesen.

Zu den Vorwürfen habe der Mann im Ermittlungsverfahren bisher geschwiegen. Es gebe aber keine Anhaltspunkte, dass er die Waffen benutzen wollte, offenbar habe er sie ausschließlich gehortet, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

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