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Energiewende

Ausbau von Windrädern an Land in NRW legt leicht zu

Berlin/Düsseldorf (dpa/lnw)

Der Ausbau von Windrädern an Land legt in Nordrhein-Westfalen leicht zu. Im ersten Halbjahr 2022 wurden 47 neue Windräder mit einer Leistung von zusammen 187 Megawatt installiert, wie der Bundesverband Windenergie und der Fachverband VDMA Power Systems am Donnerstag in Berlin mitteilten. Im ersten Halbjahr 2021 waren es in NRW 40 Anlagen mit 154 Megawatt.

Von dpa

Windkraftanlagen hinter einem Feld. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Weil zugleich auch alte Anlagen stillgelegt wurden, lag der sogenannte Netto-Zubau in NRW im ersten Halbjahr 2022 bei 177 Megawatt, das ist mehr als im Vorjahreszeitraum (142). Bundesweit waren es im ersten Halbjahr 878 Megawatt Netto-Zubau. Das reiche bei weitem nicht aus, um die Klimaziele umzusetzen, betonten die Verbände. Dafür sei das fünffache Volumen erforderlich.

Bundestag und Bundesrat hatten erst vor kurzem ein umfangreiches Maßnahmenpaket für einen schnelleren Ausbau des Ökostroms aus Wind und Sonne beschlossen. Dieser spielt eine zentrale Rolle, um Klimaziele erreichen zu können und weniger abhängig von fossilen Energien wie russischem Gas zu werden.

In Nordrhein-Westfalen hatte die neue schwarz-grüne Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, in den nächsten fünf Jahren die Voraussetzungen für den Bau von mindestens 1000 zusätzlichen Windenergieanlagen im Land zu schaffen.

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