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Berlin erhält eine «Sauerländer Botschaft»

Düsseldorf/Berlin/Brilon (dpa/lnw)

«Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland (....) wo die Mädchen noch wilder als die Kühe sind», heißt es in einem in NRW bekannten Kultlied. Die Besonderheit ihrer Heimat ehren «Exil-Sauerländer» jetzt mit einer «Botschaft» in der Bundeshauptstadt.

Von dpa

Besucher stehen auf der Listertalsperre und schauen auf das Wasser. Foto: Markus Klümper/dpa/Archivbild

Das Sauerland gönnt sich eine «Botschaft» in der Bundeshauptstadt. Ein Netzwerk von Unternehmern, Politikern und anderen «Exil-Sauerländern», die ihre Wahlheimat in Berlin gefunden haben, haben dazu den Verein «Sauerländer Botschaft» gegründet. Nach Angaben eines Berliner Medienbüros werden dem politischen Beirat alle 13 Bundestagsabgeordneten von CDU, SPD, FDP und Grünen aus dem Sauerland angehören.

Die erste Veranstaltung ist demnach anlässlich des Jahrestags des Mauerfalls am 9. November in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin geplant. Die Schirmherrschaft habe der Briloner SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese übernommen, wie dessen Büro am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf bestätigte.

Auf Wieses Homepage heißt es: «Ich bin vor allem eins: Mit Leib und Seele Sauerländer!» Damit erfüllt der 38-Jährige Jurist, der einst als Referent für den Sauerländer Franz Müntefering arbeitete, schon mal die Kernvoraussetzung für den Verein. Seine Aussage: «Das Sauerland ist viel zu schön, um schwarz zu sein!», passt ebenfalls zu dem parteiübergeifenden Netzwerk.

Unter der Überschrift «Unsere Leidenschaft für das Sauerland und für Berlin» erklären die Initiatoren auf ihrer Internet-Seite, wozu die Bundeshauptstadt eigentlich eine eigene Botschaft der grünen nordrhein-westfälischen Waldregion braucht: «Weil wir Sauerländerinnen und Sauerländer auf viele Herausforderungen unserer Zeit heute schon eine Lösung haben.» All diese Ideen und Menschen müssten vernetzt werden.

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