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Brosda: Impfpflicht zum jetzigen Zeitpunkt richtiges Mittel

Köln (dpa)

Der Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Hamburger Kultursenator Carsten Brosda hat sich für eine Impfpflicht ausgesprochen. «Der Bühnenverein hat sich früh klar für die Impfung als Weg aus der Pandemie ausgesprochen. Eine Haltung des Verbandes zu einer Impflicht gibt es nicht», teilte er der Deutschen Presse-Agentur mit. Persönlich sei er aber «der Meinung, dass eine Impflicht zum jetzigen Zeitpunkt das richtige Mittel ist.» Allerdings zeige die Ankündigung der neuen Bundesregierung, eine etwaige Abstimmung im Bundestag zu einer Gewissensentscheidung zu machen, «dass das auch kein Thema ist, das sich für Gremienentscheidungen eignet.»

Von dpa

Carsten Brosda (SPD), Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien. Foto: Georg Wendt/dpa/Archivbild

Deutsche Theater verkaufen nach Einschätzung des Kölner Bühnenvereins aktuell weniger Karten. «Wir haben keine systematische Erhebung der aktuellen Lage durchgeführt», teilte Brosda mit. «Aber wir hören, dass die Zurückhaltung des Publikums wieder steigt und zumindest weniger neue Karten verkauft werden. Wir hoffen, dass mehr Klarheit in der öffentlichen Bewertung der Pandemielage hier auch zu einer stabilisierten Situation an der Kasse folgt.» Weiter: «Wir sind davon überzeugt, dass auf der Grundlage von 2G-Regeln, Hygieneplänen und Lüftungskonzepten ein angemessen sicherer Betrieb möglich ist und auch ermöglicht wird.»

Von der Bund-Länder-Runde an diesem Donnerstag erhoffte sich Brosda «Klarheit über den weiteren Umgang mit der Pandemie und über die Bedingungen, unter denen kulturelle Veranstaltungen weiter stattfinden können. Die Aussagen nach den gestrigen Beratungen zeigen, dass das gelingen kann.»

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