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CDU will keine «Geisterspiele» in NRW

Düsseldorf (dpa/lnw)

Die CDU hat sich nach Informationen aus nordrhein-westfälischen Koalitionskreisen dafür ausgesprochen, Diskotheken und Clubs angesichts der Corona-Lage zu schließen. Außerdem möchte sie die Zuschauerzahl in Fußballstadien demnach auf ein Drittel der Kapazität begrenzen, aber keine «Geisterspiele» in NRW. Ein formeller Beschluss ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aber nicht gefasst worden. Zuerst hatte der «Kölner Stadtanzeiger» am Dienstag über die Vorschläge berichtet.

Von dpa

"Abstand halten" steht auf der Anzeigentafel über den leeren Tribünen im Leipziger Stadion. Foto: Jan Woitas/dpa

Nach Informationen der dpa handelt es sich dabei zunächst um eine nicht formell abgestimmte «Ideensammlung» aus dem Koalitionsausschuss von CDU und FDP, die CDU-Fraktionschef Bodo Löttgen am Dienstag in seiner Fraktion vorgetragen hat. Einige der Punkte seien auf derzeitiger Rechtsgrundlage gar nicht allein von der Landesregierung umsetzbar, hieß es.

Die Landesregierung will an diesem Mittwoch schärfere Corona-Maßnahmen für das bevölkerungsreichste Bundesland beschließen. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat bereits Kontaktreduzierungen angekündigt. Auch soll die Maskenpflicht im Schulunterricht wieder eingeführt werden. Der Düsseldorfer Landtag wird in einer Sondersitzung über die Corona-Lage beraten.

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