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Langer Weg der Berufsfindung

Irrweg führt Nottulner zum Friedhof

Coesfeld

Die berufliche Laufbahn von Oliver Brambrink verlief nicht ganz gerade, aber niemals führte sie in eine Sackgasse. Jetzt hat der Nottulner seine vorerst letzte berufliche Station auf dem Friedhof gefunden. Seine Geschichte vom Scheitern und Durchhalten hat er uns erzählt.

Von Gunnar A. Pier

Keine Angst vor Arbeit, Wetter, dreckigen Armen und Schuhen: Oliver Brambrink aus Nottuln hat gerade seine Ausbildung als Friedhofsgärtner abgeschlossen. Wenige Tage später hat er eine Stelle in Coesfeld angetreten. Foto: Gunnar A. Pier

Oliver Brambrink könnte bequem im klimatisierten Büro sitzen und Zahlen in den Computer hacken. Aber er steht in schwüler Wärme auf dem Friedhof an der Marienburg in Coesfeld, mit dem Spaten in der Hand und Schuhen so dreckig, dass er damit zu Hause bestimmt nicht rein darf. „Das hätte ich viel früher machen sollen“, sagt der 42-Jährige. Oliver Brambrink hat den Job als Indus­triekaufmann gekündigt und eine Ausbildung zum Friedhofsgärtner gemacht. Weil er das wollte.

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