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Diakonie fordert in Pandemie mehr Solidarität mit Kindern

Düsseldorf (dpa/lnw)

Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe hat in der Pandemie mehr Solidarität mit Kindern angemahnt. Es brauche eine flächendeckende 2G-Regelung für alle Jugendlichen und Erwachsenen im öffentlichen Raum, forderte der Spitzenverband am Dienstag in Düsseldorf. Erwachsene sollten sich impfen lassen und zusätzlich regelmäßig testen. In der Gruppe der unter Zwölfjährigen seien die Corona-Inzidenzwerte besorgniserregend hoch, für sie sei aber weiter kein Impfstoff zugelassen. Es gehe in NRW um rund zwei Millionen, in ganz Deutschland um etwa zehn Millionen Kinder. «Es ist schon lange überfällig, dass die ganze Gesellschaft sich solidarisch zeigt.»

Von dpa

Lolli-Tests, die in den Grundschulen in NRW schon länger zum Einsatz kommen, sollten auch in allen Kitas Pflicht werden, verlangte das Diakonische Werk. Zudem sollten Grundschüler auch im Klassenraum wieder Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Der Verband forderte das Land auf, für die Kitas mehr unterstützendes Personal für Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzusetzen. Die Jüngsten hätten zum Schutz älterer und vorerkrankter Menschen lange auf sehr viel verzichtet. Körperliche und seelische Störungen seien häufige Folgen. Oberstes Ziel müsse sein, Kitas und Schulen nicht mehr zu schließen.

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