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Drachenflieger gerettet: Streit um Kosten vor Gericht

Minden (dpa)

Mit dem Streit um die Kosten eines verunglückten Drachenfliegers beschäftigt sich am heutigen Mittwoch (11.30 Uhr) das Verwaltungsgericht Minden. Der Kläger wehrt sich gegen eine aus seiner Sicht zu hohe Rechnung der Stadt Porta Westfalica in Nordrhein-Westfalen. Die hatte dem Mann die Kosten für die Rettung im August 2016 aus einem Baum im Wiehengebirge in Rechnung gestellt. Dass er als Pilot eines Fluggerätes nach dem nordrhein-westfälischen Feuerwehrgesetz die Kosten für die Rettung tragen muss, streitet der Flieger nicht ab.

Von dpa

Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Er wehrt sich aber dagegen, dass in der Rechnung auch Leistungen aufgeführt sind, die aus seiner Sicht von vornherein überflüssig waren. Schweres Gerät, Leiterwagen und viel Personal sei nicht nötig gewesen. In dem schwer zugänglichen Waldgebiet hatten ihn Höhenretter der Feuerwehr unterhalb einer Absprungrampe aus der Baumkrone geholt. Das Gericht will voraussichtlich noch am Mittwoch ein Urteil verkünden.

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