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Kommentar zur Würdigung der Afghanistan-Rückkehrer

Eine Frage der Ehre

Den Empfang der letzten Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan vor dem Evakuierungseinsatz hat die Bundesregierung verpatzt. Jetzt hat sie zumindest aus Fehlern gelernt und lässt den Soldaten die Ehre zuteil werden, die sie verdient haben. Doch warme Worte und Ehrenmedaillen reichen nicht aus. Ein Kommentar.

Von Stefan Biestmann

In Seedorf würdigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Fallschirmjägerregiment 31 der Bundeswehr für den Einsatz beim Ausfliegen Schutzbedürftiger aus der afghanischen Hauptstadt Kabul. Foto: Sina Schuldt

Für die in Afghanistan eingesetzten Soldaten ist es ein völlig ungewohntes Bild: ­Zunächst das Bundesverdienstkreuz vom Bundespräsidenten für den Chef der deutschen Evakuierungsmission, am Mittwoch ein Appell für die Soldaten mit der Kanzlerin und der Verteidigungs­ministerin – und dann folgt im Oktober noch der Große Zapfenstreich vor dem Reichstagsgebäude.

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