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Finanzgericht Münster: Abfallentsorgung ist keine „haushaltsnahe Dienstleistung“

Kein Steuerabzug für Müllgebühren

Münster

Wer seine Fenster putzen lässt oder für den Heckenschnitt einen Gärtner bestellt, kann einen Teil der Lohnkosten steuerlich geltend machen. Gilt das auch für die Müllabfuhr? „Nein“, hat das Finanzgericht in Münster entschieden und jetzt die Klage eines Ehepaares abgewiesen.

Von Christian Althoff

Die Gebühren für die Müllabfuhr steigen seit Jahren. Ein Ehepaar hat versucht, einen Teil steuerlich geltend zu machen – vergeblich.

Der Gesetzgeber möchte Schwarzarbeit eindämmen und erlaubt deshalb, 20 Prozent der im Haushalt entstehenden Lohnkosten bei der Steuererklärung geltend zu machen und die Steuerlast um diesen Betrag zu senken. Dabei gilt für sogenannte haushaltsnahe Handwerkerleistungen ein Höchstbetrag von 1200 Euro (20 Prozent von 6000 Euro Lohnkosten) und bei „haushaltsnahen Dienstleistungen“ ein Höchstbetrag von 4000 Euro (20 Prozent von 20.000 Euro Lohnkosten).

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